Grippewelle und Markt

Jährlich im September schwappt, nass-kalt, die „Grippewelle“ durch die Presselandschaft.

27.09.2017 (Augsburger Nachrichten): „Die Grippewelle 2018 in Deutschland wird wohl wieder viele tausend Menschen mit den üblichen Symptomen aufs Krankenbett verbannen. Experten raten dazu, sich im Herbst gegen Grippe impfen zu lassen. … In der zurückliegenden Grippe-Saison waren über 110.000 Menschen offiziell an der Influenza erkrankt. Mehr als 660 Menschen starben.“

Grippewelle
RP online 02.02.2018 und AG Influenza des RKI

.. und wie so oft folgt dann der Euphorie des Vorbeugens die große Enttäuschung:

„Der Impfstoff, der vor dem Winter massenhaft hergestellt wurde, schützt vor drei Erregern, aber nicht vor denen, die zur Zeit in Deutschland die meisten Infektionen verursachen: Influenza-B-Viren der Yamagata-Linie.“ 03.02.2018 (Süddeutsche Zeitung)

Wer gesund ist, wird selten krank

Im 19. Jahrhundert hatte Antoine Béchamp, der Entdecker der Bakterien, herausgefunden, dass Mikroben eher kranke Lebewesen angreifen. Damals dauerte eine „Grippe“ mit oder ohne Hilfsmittel eine Woche. Kränkliche Menschen aber konnten bei „Erkältung“ schwer ans Bett gefesselt werden, und manchmal starben sie auch, besonders im hohen Alter.

Ob eine Infektion Krankheitszeichen auslöst, und wie schwer diese dann verlaufen, hängt ab von Bösartigkeit des Erregers, Alter und vorbestehenden Erkrankungen. Mindestens ebenso bedeutsam sind aber auch

Wer die Grippe fürchtet, sollte dafür sorgen, gut und zufrieden zu leben.

Da das die meisten nicht tun, eröffnen sich seit einigen Jahrzehnten immer größere Geschäftsfelder mit dem Verkauf von Pseudo-Placebos. Darunter versteht man Produkte, die etwas enthalten, das schwache direkte Wirkungen und Nebenwirkungen erzeugt, aber durch Glauben und Vertrauen Sicherheitsgefühle vermitteln.

Weil man glaubt etwas bekämpfen zu müssen, scheint es wichtig zu sein, „die Abwehr zu stärken“. Das ist allerdings irrig, da Krankheit oft gerade dann entsteht, wenn das Immunsystem „zu stark oder panisch reagiert“ (Weismüller 2010, Jäger 2017). Stattdessen müsste, um Grippe vorzubeugen, das Immsystem beruhigt werden, und dazu reicht, wenn man unbedingt ein Produkt kaufen möchte, ein duftendes Ölbad völlig aus.

Pseudo-Placebo
Vermarktung von Pseudo-Placebos, die das „Immunsystem stärken sollen“. Web-Site: Zentrum für Gesundheit

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden schließlich auch Produkte entwickelt, die ursächlich vor Grippeerregern (oder besser Influenza) schützen sollten. Deren Vermarktung begann zunächst schleppend, bis die Wellen der Angst (SARS / Mers, Vogelgrippe (Resnik 2013) und schließlich „Schweinegrippe-2009“) die Verkaufszahlen spezifischer Impfungen und Medikamente in die Höhe schnellen ließen. Seither werden die Kauf-Empfehlungen stetig ausgeweitet, zu einem jährlichen großen Geschäft.

Dabei bleibt meist unerwähnt, dass

  • „Grippe“ von vielen Viren ausgelöst werden kann (und dass nur bei einem wechselnd kleinen Teil der Grippe-Erkrankungen Influenza-Viren beteiligt sind),
  •  Impfungen „gegen Influenza-Viren“ nur gegen „Influenza“ schützen können (nicht aber gegen „Grippe“, engl. ILI: influenza like illnesses),
  • die saisonal zusammengestellten Impfstoffe (wie 2018) nicht unbedingt gegen die umlaufenden Viren schützen,
  • die Wirkung der Impfung bei Gesunden nur mäßig ausgeprägt ist (Cochrane 2018), und die Infektion bei diesen Personen i.d. Regel mild verläuft,
  • die Wirkung der Impfung gerade bei denen, die an einer Influenza-Infektion schwer erkranken würden, kaum nachgewiesen werden kann,
  • es natürlich bei Impfungen und Medikamenten zu Nebenwirkungen kommen kann, die nicht harmlos sind,
  • viele Studien direkt von der Pharmaindustrie finanziert werden (Caldeira 2018), missliebige Daten oft nicht publiziert werden und so für Überprüfungen unzugänglich bleiben , und MIttel für unabhängige Überprüfungen häufig fehlen,
  • Grippemedikamente (wie Oseltamivir, Tamiflu®) nicht  viel mehr bewirken als Placebos, aber im Gegensatz zu diesen Nebenwirkungsrisiken bergen.

Sorge um öffentliche Gesundheit? Oder auch Marketing und Kommerz?

GSK und RKI
Die Verteilung staatlicher Impfempfehlungen, freundlich unterstützt vom wichtigsten Impfstoffhersteller (Epi Bull 34/2017 und GSK Aufdruck oben links)

Die Vermutung des Nutzens einer generellen Influenzaimpfung beruht im Wesentlichen auf Untersuchungen von Krankheitsperioden bei gesunden Studienpopulationen. Danach scheint die Wirksamkeit der Impfung mäßig bis relativ schwach ausgeprägt zu sein (Cochrane 2018). Ob Impfungen die Sterblichkeit bei schwer erkrankten Personen senken würden, ist nicht schlüssig belegt:

  • Eine Untersuchung in den USA beziffert die „seasonal influenzza vaccine effectiveness“ mit 23% (95% CI 8-36%). (Flannery / MMWR 2015).
  • Eine Übersicht über alle von 2005-2017 durchgeführten Studien in den USA zeigt einen Streubereich von 10 bis maximal 60% Effektivität für den Schutz vor Influenza ausgelöster Grippe (CDC 2017).
  • Ein Multicenter Analyse von September 2017 beschreibt eine nachlassende Wirksamkeit während des Verlaufs in vier untersuchten Grippe-Perioden (2011, 2012, 2014, 2015) (Puig-Barberà 2017, Ferdinands 2017)

Wie groß mag der Pseudo-Placebo-Effekt der Influenza-Medikamente und -Impfungen sein?

Tamiflu Flop
Bild: BMJ Analyse 2017. Siehe auch Literatur: „Tamiflu-Story“

Tamilfu® war nicht wesentlich wirksamer als Placebo (s.u. Tamiflu: Multisystemversagen)

Die spezifische Wirkung der Impfung gegen Influenza, ist je nach umlaufenden Viren und der Zusammensetzung des aktuellen Impfstoff relativ schwach ausgeprägt.

Trotzdem lassen sich viele lassen impfen, weil sie glauben. Und: weil das Ritual des Erleidens einer „einprägsam schmerzhaften Hautverletzung im medizinischen Raum“ dieses Glauben einprägsam verstärkt.

Wie groß ist dieser System-Placebo-Effekt?

„The mere existence of the vaccine – no matter its degree of effectiveness – compels people to urge vaccination. It is as if there is no need to make an informed decision, weighing risk and benefit, as we are taught to do for every other medical intervention.“ Peter Doshi, 22.01.2015, persönliche Kommunikation

Mehr

Leitlinie

Immunsystem:

„Grippe“

Nicht-spezifische Wirkungen

Literatur

Ahmed SS et al (Novartis Vaccines): Narcolepsy, 2009 A(H1N1) pandemic influenza, and pandemic influenza vaccinations: What is known and unknown about the neurological disorder, the role for autoimmunity, and vaccine adjuvants. J Autoimmun. 2014. pii: S0896-8411(14)00038-9.

Narcolepsy occurred in less than one out of 10,000 vaccine recipients in subjects receiving AS03 adjuvanted A(H1N1) pandemic vaccine made using the European inactivation/purification protocol; but the trigger for this very rare adverse event is not yet clear…

Barker C: Pandemic influenza A H1N1 vaccines and narcolepsy: vaccine safety surveillance in action. The Lancet Infectious Diseases, 2014, 14(3):227–23

Caldeira D et al: Influenza vaccination and prevention of cardiovascular disease mortality Volume 391, No. 10119, p426–427, 3.2.2018

Cochrane Review 2018:

  • Demicheli V. et al: Vaccines for preventing influenza in the elderly. Cochrane Database Syst Review  01.02.2018 :
    Older adults receiving the influenza vaccine may have a lower risk of influenza (from 6% to 2.4%), and probably have a lower risk of ILI compared with those who do not receive a vaccination over the course of a single influenza season (from 6% to 3.5%). …The evidence for a lower risk of influenza and ILI with vaccination is limited by biases in the design or conduct of the studies. ..The available evidence relating to complications is of poor quality, insufficient, or old and provides no clear guidance for public health regarding the safety, efficacy, or effectiveness of influenza vaccines for people aged 65 years or older.
  • Bitterman et al.: Influenza Vaccines in Immunosuppressed Adults With Cancer, Cochrane Database Syst Rev 2,  01.02.2018. 
    Observational data suggest lower mortality and infection-related outcomes with influenza vaccination. The strength of evidence is limited by the small number of studies and low grade of evidence. … There is no conclusive evidence regarding the use of adjuvanted versus non-adjuvanted influenza vaccine in this population.
  • Demicheli V. et al: Vaccines for preventing influenza in healthy adults. Cochrane Database Syst Review 01.02.2018 : Healthy adults who receive inactivated parenteral influenza vaccine rather than no vaccine probably experience less influenza, from just over 2% to just under 1% (moderate-certainty evidence). They also probably experience less ILI following vaccination, but the degree of benefit when expressed in absolute terms varied across different settings. .. Certainty of evidence for the small reductions in hospitalisations and time off work is low. Protection against influenza and ILI in mothers and newborns was smaller than the effects seen in other populations considered in this review. Vaccines increase the risk of a number of adverse events, including a small increase in fever, but rates of nausea and vomiting are uncertain. The protective effect of vaccination in pregnant women and newborns is also very modest. We did not find any evidence of an association between influenza vaccination and serious adverse events in the comparative studies considered in this review. Fifteen included RCTs were industry funded (29%).
  • Cochrane Review 2018: Jefferson T et.al: Vaccines for preventing influenza in healthy children. Cochrane Database Syst Rev. 01.02.2018:
    The risk of otitis media is probably similar between vaccinated children and unvaccinated children (31% versus 27%), although the CI does not exclude a meaningful increase in otitis media following vaccination (RR 1.15, 95% CI 0.95 to 1.40; 884 participants; moderate-certainty evidence). … One brand of monovalent pandemic vaccine was associated with a sudden loss of muscle tone triggered by the experience of an intense emotion (cataplexy) and a sleep disorder (narcolepsy) in children. Evidence of serious harms (such as febrile fits) was sparse. In children aged between 3 and 16 years, live influenza vaccines probably reduce influenza (moderate-certainty evidence) and may reduce ILI (low-certainty evidence) over a single influenza season. In this population inactivated vaccines also reduce influenza (high-certainty evidence) and may reduce ILI (low-certainty evidence). For both vaccine types, the absolute reduction in influenza and ILI varied considerably across the study populations, making it difficult to predict how these findings translate to different settings. We found very few randomised controlled trials in children under two years of age. Adverse event data were not well described in the available studies. Standardised approaches to the definition, ascertainment, and reporting of adverse events are needed. Identification of all global cases of potential harms is beyond the scope of this review.

Doshi P: Influenza Vaccines, Time for a Rethink, JAMA Intern Med. 2013;173(11):1014-1016

There is no good evidence that vaccines reduce serious complications of influenza, the outcomes the policy is meant to address. Moreover, promotional messages conflate „influenza“ (disease caused by influenza viruses) with „flu“ (a syndrome with many causes, of which influenza viruses appear to be a minor contributor) .. The disease is less fearful than advertised, the vaccines are less beneficial than believed, and the harms of vaccines are not easily dismissed.

Doshi P: The Importance of Influenza Vaccination, JAMA Intern Med. 2014;174(4):645-646

The majority of people do not annually contract influenza, and for most of those who do, it is self-limiting and tragedies are rare. .. there is no good evidence that vaccines can prevent hospitalizations and death. Serious and unanticipated harms from influenza vaccines have occurred.

Doshi, P.: Influenza: marketing vaccine by marketing disease, BMJ 2013 ; 346:f3037

Ferdinands JM et al: Intraseason waning of influenza vaccine protection: Evidence from the US Influenza Vaccine Effectiveness Network, 2011-12 through 2014-15. Clin Infect Dis. 2017 Mar 1;64(5):544-550. d. Epub 2016 Dec 29.

Jackson LA: Safety, efficacy, and immunogenicity of an inactivated influenza vaccine in healthy adults: a randomized, placebo-controlled trial over two influenza seasons. BMC Infect Dis. 2010.

Despite a good immune response, and an average efficacy over two influenza seasons against laboratory-confirmed influenza of 63.2%, the pre-specified target for the primary efficacy endpoint .. was not met.

Jäger H: Mikrobiom und Immunsystem. Gynäkologische Praxis 2018, 43:138-145 Pädiatrische Praxis 2017, 88:43-50

Jackson ML: Further evidence for bias in observational studies of influenza vaccine effectiveness: the 2009 influenza A(H1N1) pandemic. Am J Epidemiol. 2013, 178(8):1327-36. Pre-influenza periods as control time periods in studies of influenza vaccine effectiveness. Jackson LA: Evidence of bias in estimates of influenza vaccine effectiveness in seniors. Int J Epidemiol 2006;35(2):337-344:

 The reductions in risk before influenza season indicate preferential receipt of vaccine by relatively healthy seniors. Adjustment for diagnosis code variables did not control for this bias. In this study, the magnitude of the bias demonstrated by the associations before the influenza season was sufficient to account entirely for the associations observed during influenza season.

Jefferson T et al.: Multisystem failure: the story of anti-influenza drugs,  BMJ 2014;348:g2263

Die Vorratshaltung der antiviraler Medikamente während der „Schweinegrippeepidemie“ 2009 war teuer und wirkungslos. Die Autoren beschreiben wie es dazu kam.

Jefferson T et al: Vaccines for preventing influenza in healthy adults Cochrane Database Sys Rev 2014

Different types of influenza vaccines are currently produced worldwide. Vaccination of pregnant women is recommended internationally, while healthy adults are targeted in North America. … Influenza vaccines have a very modest effect in reducing influenza symptoms and working days lost in the general population, including pregnant women. No evidence of association between influenza vaccination and serious adverse events was found in the comparative studies considered in the review.

Jefferson T et al: Vaccines for preventing influenza in healthy children. Cochrane Database Syst Rev. 2014 

The consequences of influenza in children and adults are mainly absenteeism from school and work. However, the risk of complications is greatest in children and people over 65 years of age. …We included 75 studies with about 300,000 observations. … six children under the age of six need to be vaccinated with live attenuated vaccine to prevent one case of influenza (infection and symptoms). We could find no usable data for those aged two years or younger.Inactivated vaccines in children aged two years or younger are not significantly more efficacious than placebo. …  One specific brand of monovalent pandemic vaccine is associated with cataplexy and narcolepsy in children and there is sparse evidence of serious harms (such as febrile convulsions) in specific situations.

Jefferson, P.: Editorial, Mistaken identity: seasonal influenza versus influenza-like illness, Clinical Evidence 2009 (kostenpflichtig)

Mandeville KL et al: Academics and competing interests in H1N1 influenza media reporting. J Epidemiol Community Health doi:10.1136/jech-2013-203128

There is evidence of ompeting interests among academics providing media commentary during the early H1N1 pandemic. Heightened risk assessments, combined with advocacy for pharmaceutical products to counter this risk, may lead to increased public anxiety and demand.

Osterholm MT et al.: Efficacy and effectiveness of influenza vaccines: a systematic review and meta-anaylsis. Lancet Infect Dis 2012; 12: 36-44

Influenza vaccines can provide moderate protection against virologically confirmed influenza, but such protection is greatly reduced or absent in some seasons. … Evidence for protection in adults aged 65 years or older is lacking.

Palmer LA et al: Effect of influenza-like illness and other wintertime respiratory illnesses on worker productivity: The child and household influenza-illness and employee function (CHIEF) study.Vaccine 2010, 28(31):5049-56

Paul Ehrlich Institut: Zusammenhang zwischen pandemischer Influenza A/H1N1v-Impfung und Guillain-Barré-Syndrom / Miller-Fisher-Syndrom in Dtschl, 2012.

Zusammenfassend weisen die Ergebnisse der Studie auf ein erhöhtes Risiko eines GBS/FS innerhalb eines recht kurzen Zeitraums von 5 bis 42 Tagen nach der Impfung gegen Influenza A/H1N1v hin. … Danach würden im Zeitraum von 5 bis 42 Tagen nach A/H1N1v-Impfung etwa 6 zusätzliche Fälle eines GBS/FS auf 1 Million geimpfter Personen zu kalkulieren sein.

Puig-Barberà J et al.: Waning protection of influenza vaccination during four influenza seasons, 2011/2012 to 2014/2015.Vaccine. 2017 Sep 20. pii: S0264-410X(17)31264-1. [Epub ahead of print]

Resnik D: H5N1: Avian Flu Research and the Ethics of Knowledge. Hastings Center Report 2013, 43(2):22–33

Romio S: Guillain-Barré Syndrome and Adjuvanted Pandemic Influenza A (H1N1) 2009 Vaccines … in Europe, PLoS One 2014

Rondy M J: Effectiveness of influenza vaccines in preventing severe influenza illness among adults:

A systematic review and meta-analysis of test-negative design case-control studies. Infect. 2017 Sep 18. pii: S0163-4453(17)30299-2. doi: 10.1016/j.jinf.2017.09.010. [Epub ahead of print]

Shakib JH et al: Influenza in Infants Born to Women Vaccinated During Pregnancy. Pediatrics May 2016

Self-reported influenza immunization during pregnancy was low but increased after the H1N1 pandemic. Infants born to women reporting influenza immunization during pregnancy had risk reductions of 64% for ILI, 70% for laboratory-confirmed influenza, and 81% for influenza hospitalizations in their first 6 months.

Tamiflu: Multisystemversagen

Weismüller K et al: Die Bedeutung der neuroendokrinen Achse in der Pathophysiologie der Sepsis. Anästhesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther 2010; 45(9): 574-579

Autor: Helmut Jäger

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.