Die Grippe verschlafen?

Jedes Jahr wird im Herbst mit der Grippewelle gedroht

Artikel: Grippewelle, Grippeimpfung und Markt. 17.10.2018

Gesunde Menschen erleiden nur selten schwere Grippe-Erkrankungen.

Auch bei immun-geschwächten Personen sinken die Infektionsrisiken deutlich, wenn sie

  • auf Hand-Hygiene achten,
  • nicht rauchen,
  • wenig „Alltagsdrogen“ zu sich nehmen,
  • sich regelmäßig bewegen,
  • ihren Stress vermindern,
  • sich eiweiß-ballaststoff-vitamin-reich und zucker-arm ernähren, und
  • in Zeiten von Grippewellen öffentliche Räume und erkrankte Personen meiden.
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Ein Winter ohne Grippe? Bild: Jäger

Grippe-Risiken und Schlaf

Schlaf wirkt sich auf die Immunregulation und auf Alterungsprozesse aus (Caroll 2015), und Schlafmangel führt zu Immunstörungen. (Hsiao 2015)

Im Wissenschaftsjournal „Sleep“ wurde jetzt eine Studie veröffentlicht, die die Auswirkungen von Schlaf auf die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von „Erkältungs“-Infektionen untersuchte. (Prather 2015)

Dabei wurden 164 Versuchspersonen mit Rhino-Viren infiziert. Diese „Schnupfen-Viren“ gelten als harmloser als Influenza, können aber bei bestimmten Personengruppen zu schweren Krankheitsverläufen führen (Bhat 2013).

Bei den Studienteilnehmerinne/n, die weniger als sechs Stunden schliefen, war das Risiko, dass die künstliche Infektion tatsächlich zu einer Erkrankung führte, deutlich erhöht.

Wer also die Grippe fürchtet:

Sollte auf jeden Fall gut leben und viel schlafen.

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Literatur

Autor: Helmut Jäger