Jonglieren mit einem Ball

ein_ball
Ball vor virtuellem Cuba

Auswahl

  • Schwierigkeit: gering.
  • Zeit: 15 Minuten
  • Ort: überall draußen, wo Platz ist
  • Wirkung: lockernd und aufweckend

Vorbereitung

  • Besorgen Sie sich einen Jonglierball oder einen Tennisball oder einen handlichen Massageball
  • Suchen Sie sich einen freien Platz im Garten, im Park, im Wald, oder wo immer sie mögen.
  • Vielleicht brauchen Sie noch einen zweiten Ball. Denn es könnte sein, dass Sie mit Ihrem Spieltrieb ein Kind anstecken, das Ihre Versuche nachahmen will.

Prinzip
Wenn Sie möchten, probieren Sie es sofort aus:

  • Hinstellen, Ball hochwerfen und wieder auffangen.
  • Los geht’s: ganz einfach …

Vorschlag zur Durchführung
Sie können ihn vor der Übung lesen oder überfliegen und anschließend nachlesen.

noch_ein_ball
 Jonglierball an dem Ort, an dem er meistens landen: im Gras

Günstig: „Kopf oben und Füße unten„.

  • Halten Sie den Ball locker in einer flachen Mulde aus Handteller und Fingern. Ertasten Sie seine Oberfläche (ohne Druck auszuüben).
  • Entspannen Sie beide Arme und lassen Sie sie neben dem Körper hängen. Sind sie nicht ziemlich schwer (besonders der Arm, der den Ball hält)?
  • Stehen Sie sicher auf ihren Füßen, wiegen Sie sich leicht im Becken und lassen dabei dei Arme schlenkern. Wenn sich die Hände wie zufällig treffen, übergeben Sie den Ball von der einen in die andere Hand.
  • Bewegen sie die Hüften in einem sanften Rhythmus, lassen die Arme mitschwingen, und . werfen Sie den Ball über eine kleine Distanz von einer Hand in die andere.
  • Bleiben Sie in der Ganzkörperschwingung. Übergeben Sie den Ball mit hängend-entspannten Armen vor dem Bauch und anschließend hinter dem Rücken. Vielleicht können Sie den Ball sogar hinter dem Rücken von einer hand in die andere werfen.
  • Werfen Sie nun den Ball in einem Bogen hoch, während der Körper sich in den Hüften weiter von einer Seite zur anderen wiegt, und fangen ihn mit der anderen Hand auf. Die Hände sollten dabei offen sein, wie Suppenkellen. Ergreifen Sie den Ball nicht, wenn er Ihre Hand berührt, sondern bremsen Sie seinen Schwung nur ab. Versuchen Sie den Bogen möglichst groß zu machen: vor der Nase, der Stirn und höher als der Kopf. Schauen Sie entspannt geradeaus, so als ob Sie gedankenverloren in der Ferne Wolken, Baumwipfel oder das Meer betrachten wollten.

Weitere Spielereien, wenn Ihnen die ersten Übungen langweilig werden:

  • Ping-Pong spielen: Strecken Sie die Hände, so dass die Handteller flach werden wie  Tischtennisschläger. Sie werfen den Ball von einer Hand in die andere, fangen ihn aber nicht, sondern lassen ihn, wie bei einem Kontakt mit einem Schläger, zurückfedern. Spielen Sie so Ping-Pong mit sich selbst. Versuchen sie die Flugbahnen des Balles möglichst groß zu gestalten: vor der Nase, vor der Stirn und höher als der Kopf.
  • Verdrillen: Drehen Sie die Hände beim Hochwerfen etwas und verpassen Sie dem Ball mit dem kleinen Finger einen leichten Drall. Das Annehmen wird dadurch etwas herausfordernder.
  • Knie anheben: Sie können sich abwechselnd auf ein Bein stellen und das andere hochziehen. Dann übergeben sie den Ball unter der Kniebeuge von einer Hand in die andere.
  • Ball von oben fangen: Sie können den Ball unter dem Handteller nur mit den Fingerspitzen halten und dann den Handrücken nach oben bewegen. In einer hohen Position vor der Brust können Sie den Ball loslassen. Die andere Hand fängt den Ball dann von oben mit den Fingerspitzen, indem sie hinter seiner Fallrichtung hinterher taucht. Und dann wechseln sich beide Hände mit dem Hinterhertauchen ab.
  • Nacken umkreisen: Die rechte Hand hält den Ball locker. Der rechte Ellenbogen steigt  und hebt die lockere rechte Hand vor das Gesicht, streift von dort mit dem Ball am linken Ohr vorbei hinter den Nacken streift und von dort zur rechten Schulter. Und dort wird der Ball in eine geöffnete linke Hand fallenlassen, die etwa in Höhe der rechten Leiste wartet. Und dann das Gleiche mit links.

Lassen Sie die Hände, die Arme, die Schultern und die Hüften so entspannt wie möglich. Und versuchen Sie, ob alle Übungen als federnde Ganzkörperbewegungen ausgeführt werden können.

Fragen (nach der Übung)

  • Macht es Spaß?
  • Sind Sie ins Schwitzen gekommen?
  • Haben Sie Ihren ganzen Körper gespürt?
  • Haben Sie neue Sinneswahrnehmungen entdeckt?
  • Wolle Sie es einmal mit zwei Bällen ausprobieren?

Mehr

Weiter

Autor: Helmut Jäger

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Spamschutz! Bitte tragen Sie die fehlende Zahl ein: *** Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.