1. Home
  2. /
  3. Blog
  4. /
  5. Alles oder Nichts

Alles oder Nichts

Alles ist möglich.
Nichts ist auch möglich.

Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?

ochse
Die Geschichte vom Ochsen. (Kakuan, 12. Jhh, Wiki-Commons: Ox-herding pictures). (1.) Der Ochse (das Selbst) ist nicht sichtbar. (2.) Das „Ich“ entdeckt Spuren des „Selbst“. (3.) Ich und Selbst finden sich. (4.) Das innere Team ist mit sich versöhnt. (5.) Ich=Selbst=Körper (6.) Alles betrachten (über „Ich-Selbst-Körper“ hinaus). (7.) Nichts (8.) Alles ohne „Ich-Selbst“. (9.) Gelassen tätig sein.

Der folgende Text über „Alles und Nichts“ entstand 2004. Damals wollte ich (wie viele in ihrer Lebensmitte) wissen, wer „ich“ bin.

Mich faszinierte damals die Antwort des Zen-Buddhisten Suzuki: „Ich bin nicht. Na und!“ und auch die des Vedanta-Lehrers Sankara: „Die Welt ist Schein!“

Warum war „Ich“ (körperlich deutlich spürbar) trotzdem? Offenbar war dieses „Ich“ mehr als der Teil von mir, der gerade versuchte, über das Nichts nachzudenken.

Also stand ich (nach dem Niederschreiben) vom Sitzkissen auf und begann, mich intensiver für das (wortlose) Spüren des ganzen Körpers und seine Beziehungen zu interessieren:

Die Beschäftigung mit dem Nichts führte noch zu etwas Zweitem: zur Neugier. Ich wollte herausfinden, warum „nichts wirkt“: Ich wollte die Welt der Systemwirkungen, Beziehungen und Wechselwirkungen besser verstehen und daraus praktische Konsequenzen für die Medizin ableiten.

„Herrje, das Nichts ist bodenlos.“ (Hans Arp

Vollständiger Text

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026