Alles oder Nichts
Alles ist möglich.
Nichts ist auch möglich.
Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?

Der folgende Text über „Alles und Nichts“ entstand 2004. Damals wollte ich (wie viele in ihrer Lebensmitte) wissen, wer „ich“ bin.
Mich faszinierte damals die Antwort des Zen-Buddhisten Suzuki: „Ich bin nicht. Na und!“ und auch die des Vedanta-Lehrers Sankara: „Die Welt ist Schein!“
Warum war „Ich“ (körperlich deutlich spürbar) trotzdem? Offenbar war dieses „Ich“ mehr als der Teil von mir, der gerade versuchte, über das Nichts nachzudenken.
Also stand ich (nach dem Niederschreiben) vom Sitzkissen auf und begann, mich intensiver für das (wortlose) Spüren des ganzen Körpers und seine Beziehungen zu interessieren:
Die Beschäftigung mit dem Nichts führte noch zu etwas Zweitem: zur Neugier. Ich wollte herausfinden, warum „nichts wirkt“: Ich wollte die Welt der Systemwirkungen, Beziehungen und Wechselwirkungen besser verstehen und daraus praktische Konsequenzen für die Medizin ableiten.
„Herrje, das Nichts ist bodenlos.“ (Hans Arp
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