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11. Mai 2026

Klaus Hornetz

Klaus Hornetz lebt in Yunnan in China. Er ist Arzt (Global Public Health) und Lehrbeauftragter an der Universität von Kunming. Mail: daktari164 [a] gmail.com

Bildung in China und Deutschland

Dieses Essay untersucht die besondere gesellschaftliche Funktion von Bildung in China und zeigt, warum die Schule dort seit über zweieinhalb Jahrtausenden als Herz des Gemeinwesens gilt. Ausgehend vom konfuzianischen Ideal der Herzensbildung wird erläutert, wie Selbstkultivierung, Rollenverantwortung und soziale Harmonie zu tragenden Säulen des chinesischen Bildungsverständnisses wurden.

Um diese Entwicklung exemplarisch zu veranschaulichen, konzentriert sich der Text auf zwei Epochen: die Song-Dynastie, in der eine politisch verankerte Meritokratie und ein systematisch begründeter Neokonfuzianismus entstanden, sowie die May-Fourth-Bewegung, in der Bildung zum Instrument geistiger Erneuerung und gesellschaftlicher Modernisierung wurde.

Beide Momente markieren Wendepunkte in einer langen Kontinuität, ohne dass andere bedeutsame Perioden der chinesischen Bildungsgeschichte ausgeblendet würden. Zugleich wird gezeigt, wie das heutige China viele konfuzianische Elemente neu interpretiert und die Schule erneut als sozialen Mittelpunkt und moralischen Resonanzraum begreift.

Das Ziel dieses Essays ist es, Anregungen für den deutschen Bildungsdiskurs zu geben, der vor der Herausforderung steht, Leistung, Charakterbildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt neu auszubalancieren. Denn Bildung ist mehr als Wissensvermittlung – sie ist die geistige Form, in der eine Gesellschaft ihre Zukunft entwirft.

Vollständiger Text und Literatur (Download)

Konfuzianismus als Gegenentwurf

Du hast recht: In den USA entsteht etwas Neues.

Eine Mischung aus Technik-Utopie, militärischer Macht und missionarischem Eifer. Die Träger: Tech-Eliten wie Musk und Thiel. Evangelikale Strömungen. Trump und sein Umfeld. Das jüngste Ritual in Washington ist bezeichnend. Alle Generäle einbestellt. Gebrieft von Trump und dem Verteidigungsminister. Ein Machtbild. Politisches Theater. Doch es zeigt: Loyalität und Bekenntnis rücken ins Zentrum.

Der offene (woke) Liberalismus wird bekämpft. An seine Stelle tritt Dogmatismus. Eine quasi-religiöse Ideologie. Rettung durch Stärke. Mission durch Expansion. Die Nation als Trägerin einer heiligen Wahrheit.

Die Risiken liegen offen: Dogmatismus. Militarisierung. Konfrontation. Ein Glaube an Macht. An Technik als Erlösung. An eine Nation, die sich selbst heiligt.

In China zeigt sich ein grundlegend anderes Muster.

Hier kenne ich mich besser aus als bei den USA, deswegen ausführlicher.

Der Marxismus hat seine Kraft verloren. Die sozialistische Moderne trägt nicht mehr. Ein Vakuum ist entstanden. Die Antwort darauf ist strategisch: politischer Konfuzianismus.

Das konfuzianische Fundament

Im Zentrum steht das Ideal des junzi (君子) – des Vorbildmenschen. Nicht einfach ein „guter Mensch“. Sondern jemand, der durch moralische Selbstkultivierung zur Führung befähigt ist. Integrität ist keine Option. Sie ist Voraussetzung.

Drei Prinzipien strukturieren dieses Denken:

  • Li (禮) – Angemessenheit, richtiges Verhalten in sozialen Beziehungen
  • Ren (仁) – Menschlichkeit, Mitgefühl
  • Xiao (孝) – Pietät, Respekt gegenüber Familie und Gemeinschaft (basierend auf Gegenseitigkeit)

Dahinter steht das alte Ideal der „Großen Einheit“ (大同, Datong). Eine Ordnung, in der das Gemeinwohl über Einzelinteressen steht. Harmonie durch Vielfalt. Nicht durch Uniformität. Keine bloße Utopie. Sondern kulturelle Matrix. Über Jahrtausende gewachsen.

Wang Huning und die Entscheidung für eine andere Moderne

Dieser Neo-Konfuzianismus ist keine naive Rückkehr zur Tradition. Er ist eine bewusste Reaktion auf den Westen. Einer der wichtigsten Architekten dieser Strategie ist Wang Huning.

Ende der 1980er Jahre reiste Wang durch die USA. Seine Eindrücke fasste er in America Against America zusammen. Ein Buch, das in chinesischen Führungszirkeln kursiert. Seine Diagnose: Die USA zerbrechen an ihrer eigenen Freiheit. Auflösung sozialer Bindungen. Sinnentleerung politischer Institutionen. Verlust gemeinsamer kultureller Orientierung.

Seine zentrale Frage: Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn es keine inneren Bindungen mehr gibt?

Seine Antwort war nicht Nostalgie. Sondern eine moderne, anpassungsfähige Ordnungsethik. Konfuzianische Denkfiguren – neu gedeutet für die Gegenwart. Nicht als Museum. Sondern als Werkzeug.

Wang sprach einst davon, dem traditionellen Weg eines konfuzianischen Gelehrten folgen zu wollen – fernab der Politik. Erst Jiang Zemins wiederholte Bitten überzeugten ihn. Seine Grundüberzeugung: Ein starker, zentralisierter Staat ist notwendig, um China gegen ausländische Einflüsse zu schützen. Kultur ist für ihn ein eigenständiger Faktor, der politische Entwicklungen bestimmt. Seine Amerikareise bestärkte ihn: Ein Land muss seinen Bürgern die richtigen Haltungen vermitteln – Respekt vor Autorität und Tradition –, sonst schwächt Unordnung es von innen.

Seine konfuzianische Renaissance ist also beides: persönliche Überzeugung und strategisches Kalkül. Er glaubt wirklich daran, dass kulturelle Einheit Staaten stark macht. Und er sieht im Konfuzianismus das geeignete Werkzeug dafür.

Der „Chinesische Traum“ als Synthese

Xi Jinping hat daraus den „Chinesischen Traum“ formuliert. Nationale Stärke. Wohlstand. Kulturelle Renaissance. Sozialismus chinesischer Prägung – gespeist aus konfuzianischer Tradition.

Das ist ein ideologisches Projekt. Ein Gegenentwurf zum Westen. Eine alternative Moderne. Nicht liberal. Nicht individualistisch. Sondern:

  • Kollektiv orientiert
  • Moralisch fundiert
  • Ordnungszentriert
  • Harmonie vor Konflikt

China präsentiert sich damit als bewusste Alternative. Das westliche Modell wird nicht kopiert. Es wird abgelehnt. Chinesische Intellektuelle sprechen von „Rekolonialisierung“, wenn der Westen sein Modell als universal verbindlich erklärt.

Zwei Menschenbilder im Kontrast

Der Unterschied wird hier deutlich:

Westliches Modell:

  • Autonomes Individuum im Zentrum
  • Legitimität durch Wahl und Parteienwettbewerb
  • Pluralismus und Interessenwettbewerb (zunehmend mit Grenzen: Ausgrenzung Andersdenkender, identitätspolitische Spaltung u. v. a.)
  • Freiheit als höchster Wert

Konfuzianisches Modell:

  • Moralisch integrierter Mensch (junzi) im Zentrum
  • Legitimität durch Integrität und Kompetenz
  • Gemeinwohl über Einzelinteressen
  • Harmonie als höchster Wert

Die westliche Erwartung, dass wirtschaftliche Öffnung automatisch zu politischer Liberalisierung führt, war eine Hybris. Fukuyamas „Ende der Geschichte“ war ein Irrtum – und zudem völlig ahistorisch. Er ignorierte, dass verschiedene Zivilisationen über Jahrtausende unterschiedliche, funktionierende Ordnungssysteme entwickelt hatten. China geht einen anderen Weg. Nicht aus Rückständigkeit. Sondern aus Überzeugung.

Eine wichtige Einschränkung: Es wäre ein Trugschluss, zu glauben, China ließe sich allein durch den Konfuzianismus verstehen. Der Taoismus – mit seiner Betonung von Spontaneität, Natürlichkeit und Wu Wei (不-forciertes Handeln im Einklang mit der natürlichen Ordnung) – bildet eine komplementäre Philosophie, die das chinesische Denken ebenso prägt. Die große Kunst war stets, diese scheinbar widersprüchlichen Philosophien zu integrieren. Konfuzianische Ordnung und taoistische Freiheit. Pflicht und Spontaneität. Struktur und Fluss.

Deutschland: Im Leerlauf

Wir befinden uns in einer dritten Lage. Keine Ersatzreligion. Kein tragfähiger Wertefundus. Nur Leere in einer Kakophonie von Phrasen.

Die Fakten:

  • Zwei Jahre Wirtschaftsstagnation. Schwache Prognosen. Steigende Erwerbslosigkeit.
  • Geburtenrate bei 1,35 Kindern je Frau. Die Gesellschaft altert rasant.
  • Die Kirchen verlieren Hunderttausende Mitglieder jährlich.
  • Das Vertrauen in Institutionen bröckelt.

Die Politik reagiert mit Flickwerk. Migration wird diskutiert, nicht gesteuert. Fachkräfte werden gesucht, nicht gewonnen. Beim Pflegegrad 1 wird gekürzt. Zwei Milliarden „gespart“. Ein Pyrrhussieg. Denn er kostet Vertrauen.

Das Ergebnis: Eine Sinn-Lücke. Keine gemeinsame Erzählung. Nur Verwaltung des Mangels. Ein Land ohne Richtung.

Drei Wege im Vergleich

KriteriumUSAChinaDeutschland
SinnquelleTechnik, Militär, MissionKonfuzianismus + Taoismus + SozialismusFragmente von Christentum, Aufklärung, Humanismus, Ökologie
Zentrale AkteureTech-Eliten, Evangelikale, TrumpWang Huning, Xi Jinping, konfuzianische Tradition, KPCh-Theoretiker, Industriepolitisch-militärisch-medialer Komplex, Parteien, Wirtschaftseliten, fragmentierte Zivilgesellschaft,
NarrativRettung durch Stärke„Chinesischer Traum“: Harmonie, Ordnung, WohlstandKein kohärentes Narrativ – Fragmente: „Nie wieder“, Europa, „Klimarettung“
WertebasisFundamentalismus + Technik-HeilsversprechenMoralische Selbstkultivierung (junzi), Gemeinwohl (大同), natürliche Ordnung (Wu Wei)Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, Sozialstaatsprinzip, Diversitäten, schwindende Bindekraft
MenschenbildAutonomes Individuum mit RechtenSoziales Wesen in GemeinschaftAutonomes Individuum mit Rechten, die für alle Menschen gelten, soziales Wesen in Gemeinschaft, Selbstverwirklichung,
LegitimitätDurch Wahl und ParteienwettbewerbDurch Integrität und KompetenzDurch Wahlen und Verfahren, durch Legalität, nicht durch Überzeugung
GesellschaftsbildNation als MissionsträgerinHarmonie durch Gemeinwohl aller GesellschaftswebenenFragmentiert, ohne Kohäsion
VisionImperiale ExpansionWiederaufstieg zur Weltmacht, „Große Einheit“Keine Vision, Krisenverwaltung, Bewältigung globaler Krisen (Klima, Migration)
HerausforderungDogmatismus, Militarismus, gesellschaftliche SpaltungBalance zwischen Ordnung und Mobilität, Tradition und ModerneSinnleere, Vertrauensverlust, Lähmung, gesellschaftliche Spaltung nach Ideologien und politischer Herkunft (West-Ost)

Das ist natürlich sehr pauschal…

So etwa sehe ich die Kontraste. USA – eine neue Ersatzreligion. China – eine bewusst gewählte alternative Moderne, verwurzelt in jahrtausendealten Philosophien. Deutschland –in eine geteilte Gesellschaft treibend, Serienversagen von Institutionen und Erosion von Vertrauen.

Vor allem in China lerne ich: Jede Zivilisation hat ihre eigenen philosophischen und kulturellen Wurzeln. Diese zu verstehen, ist kein akademisches Luxusgut. Es ist eine Notwendigkeit für friedliches Zusammenleben in einer multipolaren Welt. Ohne Verständnis des Konfuzianismus (und Daoismus) kommen wir nicht weit beim Verstehen Chinas – aber auch Japans, Koreas, Vietnams, Singapurs. Ebenso wie wir Indien nie ohne Hinduismus und Buddhismus verstehen können. Oder den Nahen Osten ohne den Islam. Oder Europa ohne Christentum und Aufklärung.

Ausführlicher Text und Literatur:

Anmerkung (05. Mai 2026)

Lieber Dr. Hornetz, … ich habe eine Frage zu „Politischer Konfuzianismus“. Im Text steht, es gebe
keine engl. Übersetzung von „America Against America“. Im Quellenverzeichnis steht: Wang, H. (1991). America against America [美国反对美国]. [Unveröffentlichte deutsche oder englische Übersetzung] D. h., es gibt doch beides, eine engl. u. eine dt. Übersetzung? Gefunden habe ich online das hier, kann allerdings die Qualität nicht beurteilen: https://ia801806.us.archive.org/12/items/america-against-america/America%20Against%20America.pdf .. Danke & herzliche Grüße U.M.

Antwort (11. Mai 2026)

… Ihre Frage fand ich ausgesprochen spannend, weil sie eigentlich weit über Wang Huning hinausführt und ein grundsätzliches Problem berührt: die Übersetzbarkeit chinesischen Denkens überhaupt.

Sie haben natürlich recht: Inzwischen existieren englische Fassungen von „America Against America“, darunter offenbar auch die von Ihnen gefundene PDF‑Version. Der Hintergrund meiner Formulierung im Literaturverzeichnis war eher folgender: Lange Zeit existierte keine offiziell etablierte, editorisch gesicherte wissenschaftliche Standardübersetzung des Buches bei einem renommierten westlichen Verlag. Genau das war und ist eigentlich bemerkenswert.

Was stattdessen existierte – und teilweise bis heute existiert –, sind offenbar unterschiedliche Formen von Übersetzungen: private Manuskripte, akademische Arbeitsübersetzungen, Teilübersetzungen einzelner Kapitel, digitale PDF-Versionen, selbstpublizierte Fassungen oder wohl auch maschinell unterstützte Übersetzungen. Gerade bei politisch sensiblen oder strategisch relevanten chinesischen Texten ist das gar nicht so ungewöhnlich.

Die von Ihnen gefundene Archive-Version scheint ja tatsächlich eine vollständige englische Fassung zu sein. Allerdings ist schwer einzuschätzen, wie editorisch belastbar sie ist. Einige Leser vermuten dort eher eine inoffizielle oder technisch unterstützte Übersetzung. Genau darin lag letztlich der scheinbare Widerspruch meiner Formulierung.

Und gerade bei chinesischen philosophischen oder politischen Texten ist das eben ein enorm schwieriges Feld. Man unterschätzt leicht, wie tief die Unterschiede der Denkstrukturen reichen.

François Jullien hat darüber ja sehr eindrucksvoll geschrieben. Ihn finde ich gerade deshalb interessant, weil er China nicht einfach „erklären“ will. Er versucht vielmehr zu zeigen, wie sehr unsere europäischen Kategorien selbst historisch gewachsen und begrenzt sind. Er spricht sinngemäß davon, dass China für Europa eine Art „Außen“ des Denkens darstellt – einen geistigen Spiegel, an dem Europa seine eigenen Voraussetzungen erst erkennt.

In der traditionellen chinesischen Denkweise sind Emotion und Rationalität eben nicht sauber voneinander getrennt. Genau diese Trennung ist aber seit Descartes tief im europäischen Denken verankert. Für uns ist „Gefühl“ etwas anderes als „Verstand“. Im klassischen chinesischen Denken ist diese Trennung viel schwächer oder teilweise gar nicht vorhanden.

Und genau deshalb können Übersetzungen grammatisch korrekt sein und trotzdem danebenliegen.

Das betrifft nicht nur einzelne Wörter. Es betrifft ganze Denkbewegungen.

Jullien beschreibt ja sehr schön, dass chinesisches Denken oft weniger vom Gegensatz lebt als von Beziehungen, Übergängen, Wandlungen und situativen Konstellationen. Der Westen denkt traditionell stärker in Identitäten, Definitionen und Wahrheitsgegensätzen. Das ist natürlich vereinfacht, aber als Grundtendenz durchaus hilfreich.

Deshalb frage ich mich manchmal auch, ob Wang Huning im Westen nicht häufig vorschnell gelesen wird. Viele interpretieren ihn sofort als „antiamerikanischen Ideologen“. Vielleicht steht er aber zumindest teilweise auch in einer sehr alten chinesischen Tradition der Zivilisationsdiagnose. Er beobachtet Amerika fast wie ein konfuzianischer Hofhistoriker: Welche Kräfte halten eine Gesellschaft zusammen? Wann beginnt moralische oder kulturelle Erosion? Was geschieht, wenn wirtschaftliche Dynamik stärker wird als gesellschaftliche Kohärenz?

Das Interessante ist ja, dass manche seiner Beobachtungen heute erstaunlich aktuell wirken — unabhängig davon, ob man seine politischen Schlussfolgerungen teilt oder nicht.

Und vielleicht erklärt genau das auch, warum das Buch in China heute wieder so intensiv gelesen wird.

Die Frage der Übersetzungen scheint mir inzwischen selbst ein interessanter Teil des Themas zu sein. Gerade bei chinesischen politischen oder philosophischen Texten stellt sich ja nicht nur die Frage nach sprachlicher Genauigkeit, sondern auch nach kulturellen und manchmal ideologischen Perspektiven der Übersetzung selbst.

Vielleicht muss man bei manchen Fassungen vorsichtig sein, weil bestimmte Denkbewegungen und Begriffe zwischen sehr unterschiedlichen geistigen Traditionen nur schwer vollständig übertragen werden können. …

Die Frage ist nämlich weit interessanter und komplexer, als sie zunächst wirkt.

François Jullien gehört für mich übrigens tatsächlich zu den Autoren, die man lesen sollte, wenn man chinesische Denkweisen etwas tiefer verstehen möchte – gerade weil er sich nicht mit exotischen Oberflächen zufriedengibt. Auch wenn man ihm nicht immer zustimmt, öffnet er geistige Räume.

Herzliche Grüße Klaus Hornetz

Letzte Aktualisierung: 11.05.2026