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Genitale Selbstbestimmung

Am 07. Mai 2022 wurde an das Grundrecht auf Unversehrtheit erinnert:

Video-Dokumentation der WWDOGA-Konferenz in Köln am 07.05.2022 – Weitere Informationen: https://genitale-selbstbestimmung.de/

Unversehrtheit ist ein Menschenrecht (§ 2.2)

BBC 13.05.2022: Preis für Krankenschwester im Kampf gegen Zwangsheirat und Genitalverstümmelung.

§ 2.2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland garantiert „Leben und körperliche Unversehrtheit“. Ergänzend verfolgt das Strafgesetz Gefährdungen des Kindeswohls (§ 223 / 224 StGB).

Die Grundrechte wurden allerdings für Jungen durch §1631d BGB eingeschränkt. Dieses Gesetz gilt analog ebenso für Mädchen, weil es Gesetze, die sich nur auf ein Geschlecht beziehen, nach Artikel 3.3 des Grundgesetzes nicht gegeben darf. §226a StGB (Untersagung weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland) hat deshalb nur symbolischen Charakter.

Aufgrund einer ähnlich unklaren Gesetzesgrundlage wurde in den USA eine genitalverstümmelnde Ärztin (Dr. Jumana Nagarwala) 2017 und erneut 2021 freigesprochen (CBS 2021).

In Afrika folgen USA-finanzierte Massenbeschneidungen der Tradition von John Harvey Kelloggs, der Masturbation für Teufelswerk hielt. Medizinisch machen solche chirurgischen Rituale keinen Sinn, und sie erhöhen ggf. noch die Infektionsrisiken.  

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Letzte Aktualisierung: 20.05.2022