Handeln ohne Gewalt

Die Anwendung von Gewalt ist gewandtem Handeln unterlegen.

Gewaltanwendung traumatisiert psychisch und körperlich, verschlechtert die ungünstige Dynamik der Ereignisse und endet mit Maximaleingriffen.

Oft entwickeln sich Übergriffe oder Handgreiflichkeiten nach einem anfangs ruhigen Vorgehen. Solange es gut geht, gibt es für die meisten Handelnden keinen Grund, gewalttätig zu werden.

Das ändert sich manchmal schlagartig, wenn etwas ungeplant und plötzlich schiefläuft oder eine direkte Gefahr droht. Dann muss es schnell gehen. Dann entstehen zusätzliche Probleme, die es ohne vorschnelle, hektische, aggressive Interventionen nicht gegeben hätte.

Gewalt ist immer ein Anzeichen von Hilflosigkeit.

Sie entsteht aus einer unpassenden psychischen Einstellung, ungeschickter (zeit- und ziel-fixierter) Handhabung, Verspannungen und Fehlhaltungen. Und auch aufgrund mangelhafter Ausbildung, gepaart mit einer Selbstüberschätzung des eigenen Könnens.

Die Bedeutung der grundlegenden ersten beiden Aspekte wird bei Trainings zur Verbesserung der technischen Kompetenz überwiegend unterschätzt.

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Letzte Aktualisierung: 26.08.2026