16. August 2020

Covid-19 Impfung

Hinweis auf Aktualisierungen:
aufgrund des Umfangs einflutender Information
subjektiv, lückenhaft und begrenzt

Bekämpfen und Vorbeugen

Auf diesem Stoff wartet die ganze Welt! … Wann die Klassenzimmer wieder dauerhaft für die Schüler offenstehen? Wann die Fußballer wieder von ihren Fans angefeuert werden? Wann sich die Politiker wieder um Dinge kümmern können, die nichts mit Corona zu tun haben? Inzwischen dürfte jeder verstanden haben, dass es auf all diese Fragen nur eine Antwort gibt: wenn der Impfstoff da ist. Hermann B. Süddeutsche Zeitung 26.06.2020

Nur eine Antwort?

Die Leute mögen keine Tatsachen.
Sie verkomplizieren die Dinge. Im Grunde wollen sie nur eins wissen:
Wer sind die Guten und wer die Bösen? Antony Jay & Jonathan Lynn

Wer sich mit komplexen Problemen beschäftigt, lacht, wenn nur „eine Antwort“ sein soll. Und zugleich erschauert er oder sie. Angesichts der Kolleratalschäden, die oft folgen, wenn nur „eine Wahrheit“ das Handeln bestimmt:

Keine Immunität? Dann muss es heißen: Bitte draußen bleiben! Auch da muss es eine klare Linie geben: Wer sich nicht gegen Corona immunisieren lässt, stellt sich außerhalb der Gesellschaft und darf weder mit Risikogruppen in Kontakt kommen noch an gesellschaftlichen Ereignissen teilnehmen. Keine Immunität? Bitte draußen bleiben bei Stadion und Sauna, Kirche und Kino, Bus und Bahn. Selbst dann wird uns eine Corona-Impfung nicht die gute alte Zeit zurückbringen. Aber sie kann die Zukunft erträglicher machen. WAZ 20.07.2020

https://www.youtube.com/watch?v=I7iLIyNtHf0&feature=emb_logo
Dietrich Dörner: Die Logik des Mißlingens: «Komplexität erzeugt Unsicherheit. Unsicherheit erzeugt Angst. Vor dieser Angst wollen wir uns schützen. Darum blendet unser Gehirn all das Komplizierte, Undurchschaubare, Unberechenbare aus. Übrig bleibt ein Ausschnitt – das, was wir schon kennen. 1989

„Geplant ist, dass freie mRNA, freies genetisches Material über […] Nano-Partikel in unsere Zellen direkt hineingebracht werden und dann von unseren Zellen abgelesen werden. Dies bedeutet eine gentechnologische Veränderung des Menschen […]. Wir wissen nicht, in welche Zellen dieses genetische Material des Virus geht, wir wissen nicht, wie lange es abgelesen wird, wir haben keine Möglichkeit, die Ablesung zu stoppen. Wir wissen auch nicht, wo im genetischen Material (des Menschen) das genetische Material des Virus eingebaut wird, und wir wissen insbesondere nicht, ob nicht auch in den Keimzellen, also in den Eizellen der Frau oder den Spermazellen des Mannes dieses genetische Material eingebaut und damit vererbt wird. Das wissen wir alles nicht, weil eine solche genetische Impfung, eine Veränderung des Genoms des Menschen bislang noch nie durchgeführt worden ist.” Prof. Stephan Hockertz: www.nachdenkseiten.de/?p=62871#h01

https://www.youtube.com/watch?v=6YlCouit_FA&feature=emb_logo
Nicolas Taleb: IV Quadrant Problems. Taleb beschreibt hinsichtlich der gewünschten Auswirkungen von Intervention in komplexe Zusammenhänge drei Trugschlüsse: a) die Illusion, gegenwärtige Ereignisse zu verstehen, b) die retrospektive Verzerrung zurückliegender Ereignisse, c) die Überbewertung von Sachinformation, in Kombination mit einer Überbewertung der intellektuellen Elite.
Mehr: https://www.fooledbyrandomness.com/

Covid-19-Bekämpung

Im Umgang mit Covid-19 dominieren (wie schon bei der Influenza) Bekämpfungs-Strategien

  • Desinfizieren, Testen, Isolieren, Quarantäne anordnen
  • Behandlungen mit Medikamenten oder Intensivtherapie
  • und insbesondere: Impfstoffe herstellen und vermarkten

Für die Entwicklung von Behandlungen und Impfungen werden von der EU mehr als 7,5 Mrd € aus Steuermitteln (überwiegend für private Unternehmen zur Verfügung gestellt). Strategien, die die Immunfunktion verbessern würden (insbesondere bei Kindern, Kranken und älteren Menschen), scheinen für die Gesundheitsministerien zurzeit keine Rolle zu spielen.

Fieberhafte Suche nach neuen Impfstoffen für den Weltmarkt

Die WHO listete (am 22.06.2020) sechsundsiebzig Impfstoff-Kandidaten gegen Covid-19 auf, von denen fünf an Menschen getestet werden (Phase-1-Prüfung).

Die Impfallianz GAVI forderte „zeitnahe Regeln“ für den Zugang zum Impfstoff. Man müsse den Impfstoff als „öffentliches Gut“ betrachten. Deshalb müsse „der öffentliche Sektor Entwicklung, Produktion und Verteilung finanzieren“, und natürlich auch die spätere Haftung übernehmen. Die kommerziellen Produzenten sollten „vernünftige Gewinnmargen“ erhalten. Die Impfstoffe seien dann „in 12-18 Monaten verfügbar“. (dpa 24.04.2020).

Viele Politiker*innen glauben, man müsse mit den Kontakteinschränkungen in einer neuen „Normalität“ leben, „bis wir einen Impfstoff gefunden haben“. Und sie sind sehr offen für die Impfpflicht, wie Merkel, Scholz, Söder, Habeck, Kipping.

Welcher Glaube gibt ihnen so viel Sicherheit?

Schickes Musik-Video zur Angst-Erzeugung (Burkina Faso, Mitte Februar 2020). Der Sänger droht, ganz Afrika könne beerdigt werden, wenn man den Gerüchten glaube, dass Corona harmlos sei.
( … Monsieur Rumeur finira par enterrer l’Afrique… )

„Impfung für alle!“ (veralteter Slogan: „Gesundheit für alle!“)

Unter der Überschrift Vaccines for all beschreibt ein Lancet-Artikel den Milliarden-Deal mit GAVI und AMC. Mehr als 8,8 Mrd. US$ wurden gesammelt, und es sollen noch viel mehr werden. Damit können die heilbringenden Produkte tsunamie-artig über die ganze Welt schwappen:

„Wir müssen die kollektive Kaufkraft von Gavi, der Impfstoff-Allianz, nutzen, um diesen künftigen Impfstoff erschwinglich und für alle, die ihn benötigen, verfügbar zu machen“, sagte der britische Premierminister Boris Johnson, der Gastgeber des Treffens. Dies sei „das wichtigste gemeinsame Unterfangen unseres Lebens“ und erfordere, so Johnson, dass Geber, Industrie und internationale Organisationen „in einem Umfang zusammenarbeiten, der alles bisher Dagewesene übersteigt.Usher D: COVID-19 vaccines for all?, Lancet 13.06.2020

Konzepte für Covid19 Impfungen

Quelle: Zylka-Menhorn V: Genbasierte Impfstoffe: Hoffnungsträger auch zum Schutz vor Sars COV 2.deutsches Ärzteblatt 2020, (117) 313-317

  • Inaktiviertes Virus (Totimpfstoffe)
  • Abgeschwächtes Lebendvirus (Lebendimpfstoff)
  • Sub-Unit- oder Peptid-Impfstoffe (hochgereinigte gentechnologisch hergestellte Impfstoffe, die Antigene enthalten in Kombination mit Adjuvantien, und die Wiederholungsimpfungen erforderlich machen)
  • Vektor-Impfstoffe: (für den Menschen in der Regel harmlose Viren sollen gentechnologisch hergestelltes Erbmaterial von Sars-COV-2 in menschliche Zellen einschleusen. Dabei kommen vermehrungsfähige und auch nicht vermehrungsfähige Viren zum Einsatz.
  • DNA-Impfstoffe: dabei wird eine DNA-Sequenz in ein bakterielles Plasmide eingefügt. Die Plasmide soll nach Injektion des Impfstoffes in der Zielzelle aufgenommen abgelesen werden und dann fremdes Antigen herstellen. DANN-Impfstoffe benötigen in der Regel starke Adjuvantien, die das Immunsystem alarmieren. Bisher sind sie nur in der Tiermedizin zugelassen. Ein weiterer denkbarer Nachteil ist die zufällige Integration fünf plasmatische DNA in das Genom des Wirtes
  • mRNA-Impfstoffe: das Risiko für die Integration genetischer Information in den Zellkern soll bei RNA Impfstoffen gegenüber DNA Impfstoffen geringer sein. Es wird behauptet dass das Sicherheits besser sei. Der gentechnologisch hergestellte RNA Abschnitt, der leicht in vielen Kopien gedruckt werden kann wird um an sein Ziel im Körper zu gelangen in Lipid Nanopartikel verpackt. Der Grund ist das freie RNA im Körper sofort abgebaut wird. Das von RNA gebildete Antigen wird Immunzellen präsentiert und löst die Produktion von Neutralisierensantikörpern aus. Bei der Dosierung muss genau austariert werden das die Immunantwort nicht zu gering ausfällt in Klammern kein Schutz aber ebenso wenig übersteigert Klammern was zu einer Krankheitsbestimmung führen könnte)
  • Virusartige Partikel: dabei handelt es sich um leere Virushüllen. Sie werden in Zelllinien generiert und anschließend als Impfstoff benutzt die Viruspartikel sind nicht vermehrungsfähig.
  • BCG Impfstoff U.a.: Dabei handelt sich um abgeschwächt einen abgeschwächten Lebendimpfstoff, der mäßig gegen Tuberkulose schützt aber auch einen gewissen Schutz vor Influenza oder anderen respiratorischen Viruserkrankung bieten soll.
Reklame Beilage im SdW 8/2020. Der Begriff Nano-Taxi weckt positive Assoziationen. Nur fahren Taxis weiter, nachdem sie Ihre Gäste abgeliefert haben. In diesem Fall fahren sie mit dem Gast direkt ins Haus (die Zelle). Wer verschrottet sie da?

Abwägung von Nutzen und Risiken künftiger Covid-19-Impfungen

Influenza-Impfstoffe müssen jährlich neu zusammengestellt werden, da sich immer neue Virus-Varianten pandemisch verbreiten. Sie sind nur mäßig wirksam: In der Saison 2018/19 wiesen die Impfstoffe nur eine „…adjustierte Impfeffektivität gegen eine labor-bestätigte Influenza von 21% (Konfidenzintervall 13%-45%)“ auf.

Zurzeit werden sehr unterschiedliche Impfstoff Kandidaten getestet. U.a. mit gentechnologisch hergestellten (selbstreplizierende) mRNA- oder auch DNA Komponenten, die in unterschiedlichen Variationen in den Stoffwechsel und die Programmierung der Zellen eingreifen.

Übersichten:

Ähnlich wie bei einem Goldrausch werden zurzeit die „Claims“ abgesteckt. Es wird nur das publiziert, was auch die Konkurrenz gefahrlos wissen darf. Informationen über die genaue Impfstoffzusammensetzung inkl. der verwendeten Zusatzstoffe sind noch nicht zugänglich.

Es besteht ein beispielloser Bedarf an ausreichender Herstellung und Verteilung sicherer und wirksamer Impfstoffen zur Immunisierung einer außergewöhnlich großen Zahl von Personen zum Schutz der gesamten globalen Gemeinschaft vor weiterer Bedrohung von Erkrankung und Sterblichkeit durch SARS-CoV-2. Der weltweite Bedarf an Impfstoff und die große geografische Vielfalt der Pandemie erfordert mehr als einen wirksamen Impfstoff-Ansatz. … Die Entwicklung effektiver Impfstoff gegen SARS-CoV-2 erfordern, dass Industrie, Regierung und Wissenschaft in noch nie dagewesener Weise zusammenarbeiten, im gemeinschaftlichen Programm ACTIV (Accelerating COVID-19 therapeutische Interventionen und Impfstoffe) im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaft. (Science 29.05.2020)

Perfekte Vermarktung eines Gefühls. „Eine Welt – Ein Ziel – Global-goal – Das Konzert“: https://programm.ard.de/TV/one/eine-welt–ein-ziel—global-goal–das-konzert-/eid_287223314562908 – Ereinnert an eine Missionarsweisheit aus Tansania (1983): „First you must take them to hell, before you can raise them to heaven“

Vieles ist unbekannt.

Some things are impossible to know—but it is impossible to know these things. Manches wissen wir nicht. Aber es ist unmöglich, das zu erkennen, was wir nicht wissen. Murphy Law

Übersichten über die unterschiedlichen innovativen, gen-technologischen Impfstrategien beschreiben „technisch einfach und schnell realisierbare“ Interventionen in hochkomplexe Zusammenhänge. Fast alle Impfstoff-Entwicklungen favorisieren „Impfstoffsuchen im Schnellgang“ (SpW 6/2020). Dabei soll sich das Antigen auf das Spike-Protein des Virus beziehen. Ein Stachel mit dem Virus an der menschlichen Zelle andockt. DNA-Plasmide würden in der Zelle in RNA umgeschrieben werden, und die RNA würde die Erstellung des gewünschten Proteins erzwingen. Problematisch ist, wie DNA die Zellmembran überwinden soll soll. Experimentiert wird dazu u.a. mit Elektro-Stimulation. Die zweite Möglichkeit wäre, RNA-Plasmide in Fettmoleküle zu packen oder an Nanoteilchen zu kleben, und sie dann (wie auch immer) in die Zellen gelangen zu lassen. Eine dritte Möglichkeit wäre der Transport durch ein abgeschwächtes, vermehrungsfähiges Träger-Adeno-Virus, oder ein künstlich erstelltes, nicht-vermehrungsfähiges Virus.

„… Bei Vektorimpfstoffen wird das Genmaterial in harmlose Trägerviren (wie das Impfmasernvirus) eingebaut, die als Impfstoff injiziert werden … Demgegenüber enthalten mRNA- und DNA-Impfstoffe „lediglich“ ausgewählte Virusgene in Form von Nukleinsäuren, die den humanen Zellen als Bauanleitung dienen. Sie induzieren die Expression von beliebigen Antigenen und können somit potente humorale als auch zelluläre Immunantworten induzieren. Dtsch Arztebl 2020; 117(21): A-1100 / B-927

Historische Erfahrungen mit Impfkampagnen unter hohem Zeitdruck

Normalerweise beruhen Zulassungsverfahren von Impfstoffen auf dem Beleg gesicherter vertrauenswürdiger Information („Trusted Evidence“). Sie sollten unabhängig sein von industriellem Einfluss und einen uneingeschränkten Zugang zu allen verfügbaren Daten hinsichtlich des Medizinproduktes gewährleisten. Beschleunigte Zulassungsverfahren angesichts von Epidemien erwiesen sich in der Vergangenheit mehrfach als Fehler, die weit mehr Schäden verursachten als nutzten. Beispiele sind die Schweinegrippe-Impfstoffe von 1976 und 2009 und der Dengue-Impfstoff 2017:

Aus Fehlern lernen – Mezis-News 2/2020

Fragen (eines interessierten Nicht-Experten)

  • Sinkt der Bedarf für eine Impfung, weil die SARS-CoV-2-Viren ihre Aggressivität verlieren?
    Bei Cholera-Bakterien z.B. werden die Varianten selektioniert, die einen evolutionären Vorteil haben, weil sie ihren Wirt nicht umbringen. Eine Epidemie beginnt oft mit aggressiven Keimen und endet mit besser angepassten (endemischen) Varianten. Der italienische Virologe Giuseppe Ramuzzi (https://www.marionegri.it) glaubt, dass dieses Phänomen auch auf die Sars-CoV-2-Verbreitung zutrifft (ST News 22.06.2020)
  • Wie kann der Erfolg einer Impfung gemessen werden?
    An einer Verminderung der Sterblichkeit gegenüber Nicht-geimpften? Oder zumindest an weniger schwer verlaufenden Erkrankungen? Das ist unwahrscheinlich, da es nach der pandemischen Ausbreitung zu wenig Fälle gibt um bevölkerungsbezogene Studien zu Covid-19 durchführen zu können. Folglich wird man für den Impferfolg auf einen Indikator (Surrogat-Marker) zurückgreifen müssen, der den Glauben belegen soll, ein Geimpfter sei geschützt. Nach einer durchgemachten Infektion SARS CoV-2 können die Antikörper allerdings rasch absinken. (Spiegel 22.06.2020, SZ 22.06.2020, Welt 08.07.2020) Und nur ein Fünftel der Personen mit Viruskontakt bildet Antikörper aus. (Tagesanzeiger 01.06.2020). Es ist unbekannt, ob diese Personen (mit geringen Antikörperspiegeln) dennoch erkranken können. Oder ob Personen mit hohen Antikörperspiegeln besser geschützt wären. Studien: Cervia 2020, Solbach 2020)
  • Ist eine Störung der Immun-Balance in der Zelle ausgeschlossen?
    In der menschlichen Zelle herrscht ein sensibles Gleichgewicht zwischen Zellkern (u.a.) und Mitochondrien (ehemalige Atmungsorganellen ehemals bakteriellen Ursprungs). Wird dieses Zusammenspiel gestört, degenerieren die Mitochondrien, und die Zelle altert oder stirbt. Wie werden solche Zusammenhänge untersucht? (s.u. Ökosystem Zelle))
  • Ist ausgeschlossen, dass DNA oder RNA in das Genom eingebaut werden? Wäre das der Fall könnten in komplexen Zusammenhängen mit anderen Einflussfaktoren die Risiken für Jahrzehnte später auftretende Krebserkrankungen steigen. (Wodarg 2018)
  • Welche Zusatzstoffe werden zur Gen-einschleusung und zur Immun-Stimulation eingesetzt? (Santoro 2018) Wie wurden die Auswirkungen dieser aktiven, chemischen Substanzen getestet? Werden die Impfstoffe gegen „echte“ Placebo (also Nichts) getestet werden, oder gegen einen anderen Impfstoff oder gegen „unechte Pseudo-Placebo“, die Zusatzstoffe enthalten? Oder gelten Zusatzstoffe als Betriebsgeheimnis?
  • Muss damit gerechte werden, dass sich jährlich neue SARS-Virusvarianten verbreiten? (ähnlich wie bei Influenza)
    Dafür könnten Hinweise sprechen, dass sich bereits heute unterschiedliche SARS-CoV-2 Varianten verbreiten (Zehender 2020 ; Chirumbolo 2020 ; Castillo 2020 ; BBC 05.05.2020 ; FAZ 19.06.2020)
  • Ist ein Immun-Enhancement ausgeschlossen?
    „Antibody Dependent Anhancement“ bedeutet, dass Geimpfte einen schwerern Krankheitsverlauf erleben könnten als Nichtgeimpfte. Aus diesem Grund musste 2017/2018 die Vermarktung eines neuen Dengue-Impfstoffes auf den Philippinen eingestellt werden (Scientific American 01.04.2019). Ausgeschlossen werden kann dieses Phänomen nur durch Studien, die Infektionsverläufe bei Geimpften und Nicht-Gimpften beobachten. (The Scientist 26.05.2020)
  • Wie werden die Transport-Nanopartikel der mRNA aus der Zelle entsorgt? „Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass detaillierte mechanistische Kenntnisse, z.B. darüber, wie LNPs (fettartige Nanopartikel) bei der Endozytose und dem endosomalen Austritt helfen, immer noch fehlen, was die rationale Verbesserung oder Gestaltung von LNPs sehr schwierig macht“ (Reichmuth, Ther Deliv 2016, 7(5):319-334)
  • Sollen und können die Impfstoffe die Menschen schützen, die bei höherem Lebensalters und mit Vorerkrankungen durch Covid-19 gefährdet sind? Bei dieser Zielgruppe wird, nach den Erfahrungen der Influenza-Impfung, der Impferfolg vermutlich geringer ausgeprägt sein.

https://www.youtube.com/watch?v=GKajchR7Gg8
Englisch:https://www.youtube.com/watch?v=0oGQn5rnCf0

Öffentliche Diskussion zweier Wissenschaftler (Jean Paul Mira, Camille Locht) am 02.04.2020 zur Covid-19-Impfung in Afrika . Es ist selten, dass jemand (aus Versehen) in der Öffentlichkeit das sagt, was sonst (viele) nur hinter verschlossenen Türen getuschelt wird. Ergänzung: Die WHO distanziert sichKongo läßt die Impf-Tests trotzdem zu.

In Deutschland gilt das Grundgesetz (GG)

Der § 2.2 des Grundgesetzes garantiert die Unversehrtheit. Medizinische Eingriffe erfordern sorgfältige Aufklärung und ausdrückliche Zustimmung. Das schriftliche Einverständnis ist besonders bedeutsam bei medizinischen Interventionen, deren Wirksamkeit und Risiken noch weitgehend unbekannt sind. Ein Impfzwang hinsichtlich Covid 19, wäre nicht nur unverhältnismäßig, sondern auch Grundgesetz- und Strafgesetz-widrig. Insbesondere auch deshalb, weil eine Alarmierung des Immunsystems durch Zusatzstoffe erfolgt, und eine Schadensfreiheit in einem individuellen Fall nicht ausgeschlossen, sondern nur als statistisch unwahrscheinlich vermutet werden kann.

Wenn die Anwendung neuartiger Impfstoffe (ggf. auf der Basis von mRNA), im Rahmen der Covid-19-Pandemie bundesweit empfohlen würde, muss sie wissenschaftlich begleitet werden. Durch hersteller-unabhängige, öffentlich finanzierte, zukunftsgerichtete (prospektive) Phase-IV-Studien. Personengruppen, die sich impfen lassen wollen, sollten dann über einen längeren Zeitraum, hinsichtlich der allgemeinen Erkrankungshäufigkeit und Sterblichkeit (Morbidität, Mortalität) mit solchen vergleichen, die einer Impfung nicht zustimmen.

.. Da durch einen schweren Impfschaden nicht nur unvorstellbares menschliches Leid auf die Betroffenen zukommt, sondern auch enorme finanzielle Lasten auf die Krankenkassen, die Versorgungsämter, die durch den Impfschaden unmittelbar Betroffenen und unter Umständen auch auf den Impfarzt, sollte nicht nur aus menschlichen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen darauf geachtet werden, dass Impfungen erst nach sorgfältiger Aufklärung und Beachtung von Kontraindikationen durchgeführt werden. Bütikofer J: Dt Ärztebl 1997; 94: A-1794-1796

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Extern

Publikationen zu Impfstoffen

Letzte Aktualisierung: 23.10.2020