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14. August 2022

„Covid“: Experimente mit Kindern

„Kinder und Jugendliche haben sich … derart verändert,
dass es mir schier das Herz zerreißt.“ Stockhausen, Die Zeit, 20.05.2020

Zusammenfassung: Bedrohtes Kindeswohl

Zitat: „Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gesellschaft, und ihr jetziges Wohlergehen bestimmt darüber, wie sich unsere Gemeinschaft zukünftig entwickeln wird. Kinder sind auf verantwortungsvolle Begleitung, Schutz und Entwicklungsräume angewiesen, um ihr Potenzial zu entfalten. In den letzten zweieinhalb Jahren mussten Kinder und Jugendliche tiefgreifende, ihr Leben stark beschränkende Maßnahmen erdulden.

Rotenburger Kreiszeitung, 02.07.2022, S.2, Artikel: Jörg Ratzsch, Karikatur: Tomicek. Das Geschütz, das ein Virus vernichten sollte, hat (absehbar) die Kinder getroffen. Seit 2 Jahren führt eine Gesellschaft Krieg gegen ihre Zukunft.

Der Anstieg psychischer, psychosomatischer sowie physischer Erkrankungen, darunter Essstörungen, Adipositas, gehäufte Infekte durch ein untrainiertes Immunsystem, Angststörungen und ungezügelter Medienkonsum, um nur einige zu nennen, ist eklatant .. Diese Maßnahmen haben insbesondere sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen geschadet und bedeuten voraussichtlich einen erheblichen Verlust an Lebenszeit- und Qualität …“ Initiative Kindeswohl, 11.08.2022 – Petition bis 08.09.2022

Das Virus richtete bei Kindern keinen Schaden an

Wie können Kinder gesund bleiben, obwohl kranke Erwachsene sie quälen? Broschüre der Grundschulen in Neuss. Zitat aus FAZ 09.03.2022: „… oft sind ohnehin halbe Klassen wegen positiver Coronatests krank, in Einzelfällen lassen Eltern ihre Kinder zu Hause, weil sie das Tragen von Masken und die schnelltest ablehnen. …weitreichende Folgen der Pandemie werden erst in den kommenden Jahren deutlich werden“

Infektionen mit Corona-Viren stellen für gesunde Kinder keine nennenswerten Erkrankungsrisiken dar. Die Kindergesundheit verschlechterte sich durch die „Maßnahmen-Pandemie“, mit der sie von Erwachsenen bis heute gequält werden.

Am 05.09.2022 zählte eine psychiatrische Chefärztin (Meike Grensch, Harburg) die Lock-down-Folgen für Kleinkinder auf: „Worauf Eltern achten sollten: Esstörungen, Albträume, Aggressionen … was Corona mit den Jüngsten gemacht hat“ (Hamburger Abendblatt).

„Die Jüngsten“ hatten allerdings das Virus gar nicht bemerkt. Es litten und leiden unter den Maßnahmen einer Gesellschaft, die gegen ihre Kinder vorgeht. Statt zu fordern, aus den Fehler seit 2020 zu lernen und die Verantwortlichen dafür haftbar zu machen, erhalten die Betroffenen von den Medien jetzt gute Ratschläge.

Die Verschlimmerung der psychosozialen Situation der Kinder in Deutschland wird seit 2020 in der „Copsy Studie“ untersucht (UKE Child Public Health). Sehr früh wurde dort daraufhin gewiesen, das besonders sozial benachteiligte Gruppen von Einschränkungen psychischer und körperlicher Kompetenzen betroffen sind. Daten der Schuleingangsuntersuchungen bestätigten bereits im Juni 2021 ein Nachlassen von Sprach- und Bewegungs-Kompetenzen, und eine Zunahme von Übergewicht und psychischer Störungen. (RKI, SEU in Hannover)

Im „Kinder- und Jugendreport 2022“ der DAK wird beschrieben, dass u.a. bei Mädchen (ab 10 Jahren) Essstörungen, Depressionen und Angststörungen deutlich zunehmen.

Kinderimpfung gegen Corona

Eine Infektion verläuft bei Kindern in der Regel unbemerkt und folgenlos, und ein Impfschutz (der nur Erwachsene schützen könnte) hält nur wenige Monate an. Dagegen birgt die Impfung gegen Covid für Kinder das Risiko ernster Nebenwirkungen, die zeitnah beobachtet werden. (ÄFI 12.02.2022). Langzeitauswirkungen auf Gehirn, Bewegungsapparat, Genitalorgane und Immunsystem sind bisher unbekannt. Ein körperlicher Eingriff bei Kindern, der nur älteren Menschen einen Nutzen bringen könnte, widerspricht ihrem Grundrecht auf Unversehrtheit (Art 2.2. GG) und dem Schutz des Kindeswohls (§ 223, §224 StGB, §1666 BGB). Trotzdem empfiehlt die STIKO Corona-Impfung für Kinder. (RKI 24.05.2022)

Mehr

Kinder-Elend

„Covid-19 ist die größte globale Krise für Kinder in unserer 75-jährigen Geschichte“ schrieb die Weltkinderorganisation UNICEF am 08.12.2021. Die Corona-Pandemie habe weltweit zusätzlich über 100 Millionen Kinder in Armut gestürzt.

Schon vor der Pandemie hatten eine Milliarde Kinder u.a. keinen Zugang zu Bildung, ausreichender Ernährung oder sauberem Wasser. Eine solche Krise habe es in den 75 Jahren seit Bestehen von Unicef noch nicht gegeben. Es werde viele Jahre oder Jahrzehnte dauern, bis die Rückschläge wettgemacht werden könnten.

Es ist nicht das Virus, das die Kinder bedroht, sondern die gegen sie gerichteten Handlungen der Erwachsenen. Foto Jäger, HBF Hamburg 20.12.2021. „Globale Gesundheit in der Krise“ schreibt Buko-Pharma im Juli 2022. Ja. Aber nicht „wegen eines Virus“, sondern wegen menschen- gemachter Kriegs-Maßnahmen, die dramatische Kollateralschäden verursachten.

Zeitweise seien wegen Lockdowns 1,6 Milliarden Kinder nicht zur Schule gegangen. Fast 80 Prozent des Präsenzunterrichts sei 2020 ausgefallen. Deutlich mehr Minderjährige müssen arbeiten, und auch kleine Kinder werden vermehrt zur Arbeit gezwungen. Besonders verschlechtert sich die Lage der Mädchen: bis 2030 könnten zusätzlich zehn Millionen Mädchen zwangs-verheiratet werden.

Zitat: „Eine universelle Krise, die für einige Kinder lebenslange Folgen haben wird.“

„Kinder sind nicht das Gesicht dieser Pandemie. Aber sie laufen Gefahr, zu den größten Opfern zu gehören, da sich das Leben der Kinder auf tiefgreifende Weise verändert. Alle Kinder jeden Alters und in allen Ländern sind betroffen, insbesondere durch die sozioökonomischen Auswirkungen und in einigen Fällen durch Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit, die unbeabsichtigt mehr schaden als nützen können. Außerdem werden die schädlichen Auswirkungen dieser Pandemie nicht gleichmäßig verteilt sein. Es wird erwartet, dass sie für Kinder in den ärmsten Ländern und in den ärmsten Vierteln sowie für diejenigen, die sich bereits in einer benachteiligten oder gefährdeten Situation befinden, am schädlichsten sein werden.“

„Immer mehr Haushalte werden in die Armut getrieben. Da Familien aufgrund von COVID-19 ihre Einkommensquellen verlieren und die Weltwirtschaft in eine Rezession gestürzt ist, geraten immer mehr Haushalte in monetäre Armut. Für die ärmsten Familien, einschließlich derjenigen, die keinen Zugang zu sozialem Schutz haben, ist die Situation katastrophal.“ UNICEF 09.12.2021: https://data.unicef.org/covid-19-and-children – Übersetzungsunterstützung deepL.com –

Krieg gegen Kinder („Children under attack„): Die Krise der Kinder wächst dramatisch. UNICEF 09.12.2021

Bedrohte Kindheit

Kinder werden durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-Pandemie bedroht: körperlich und psychisch. (Prof. G. Hüther 30.11.2020 Interview:  Sept. 2021) Das Vorgehen der Gesellschaft im Zusammenhang mit der Epidemie trifft sie härter als alle anderen gesellschaftlichen Gruppen. Und vor allem: langfristig und nachhaltig.

Durch das Virus werden gesunde Kinder nicht gefährdet. (Heudorf, Hess. Ärzteblatt, 10/2021) Desahlb hatten bereits im Juni 2021 die Autoren des Gesundheitsamtes Frankfurt gefordert, die Schulen für alle Kinder sofort zu öffnen und auf verpflichtende Schnelltests zu verzichten. (Hess. Ärzteblatt, 06/2021)

Bild: www.corona-und-du.info – Ein Infoportal zur psychischen Gesundheit für Kinder und Jugendliche (und
Eltern), Ein Projekt der Kinder – und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München (Hintergrund: Mira V: Eur J Psychotraumatol. 2021; 12(1):1924442 ; Vortrag 08.11.2021)

Oxfam nennt SARS-CoV-2 ein „Ungleichheitsvirus„. Allerdings sind Armut und soziale Benachteiligung, unter denen Kinder besonders leiden, kulturelle (und kein medizinischen) Phänomene. Im Corona-Jahr 2020 mussten (laut Unesco) Kinder in den ärmsten Ländern der Welt auf mehr als vier Monate Schule verzichten, während es in wohlhabenden Ländern nur vier Wochen waren jeweils im Durchschnitt. Geschätzte 33 Millionen Kinder, Jugendliche und Studierende haben wegen der Pandemie ihren Bildungsweg ganz abgebrochen, vor allem in ärmeren Ländern (Unesco)

Absehbare Folgen

Viele Kindern hocken bewegungslos vor ihrem Bildschirm und hören Computerstimmen, die ihnen alles erklären. Zum Beispiel, was man zum Ballspielen wissen muss. Mit realen Bällen werden sie dann nicht weit kommen. Viele von ihnen können nicht mehr hüpfen oder rückwärts-gehen. Das zeigt dann nicht nur ein Bewegungsdefizit an, sondern auch eine dramatische Entwicklungs-Hemmung des Gehirns.

Denn Bewegungsfunktion und Gehirn bilden eine Einheit. Wenn diese Rückkopplung nicht trainiert wird, müssen im Rahmen der Pandemie-Maßnahmen mit deutlichen Rückgängen von Lernkompetenzen gerechnet werden (SZ 20.07.2021)

DAK Kinder- und Jugendreport in Nds, 02.03.2022: Zunahme der Adipositas-Neuerkrankungsrate bei Fünf- bis Neunjährigen um 22%. Bei den Zehn- bis 14-Jährigen: um 8%. … Anstieg der Depression-Behandlungen bei Kindern im Alter von fünf bis neun Jahren um 3%

Durch den Zwang in die Isolation werden die Trends kindlicher Rück- und Fehlentwicklungen weiter drastisch zunehmen. ISie werden in zwanghaftes Schutz-Verhalten getrieben. Ihr natürlicher Atemfluss und ihre spontanen mimischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen werden behindert. So werden nicht nur ihre Bewegungsvielfalt und Bewegungskompetenz verarmen (Jaring 2021, Lubrano 2021). Sondern zusätzlich werden auch die Fähigkeiten zu Kreativität, Innovation und sozialer Kompetenz abnehmen. (Reichelt 2021, Singha 2020, Andreas 2021, Christakis 2021)

Da die Immunsysteme der Kinder nicht mehr (so gut wie bisher) saisonal trainiert werden, wird ihre Anfälligkeit für Infektionen steigen.

Vor der Pandemie war bereits jedes dritte Kind in Europa übergewichtig. Nun hat die Epidemie von Fettsucht bei Kindern im Rahmen der Corona-Maßnahmen erheblich an Fahrt aufgenommen. (WHO Mai 2021, Ärzteblatt Juni 2021) Ähnlich wie auch andere Funktions-Störungen von Stoffwechsel, Immun- und und Bewegungssystemen. (Jarrig 2021)

In Deutschland wird die psychische Entwicklung bei Kindern unter den Bedingungen der Covid-Maßnahmen am UKE in Hamburg untersucht (Copsy-Studie). Vor der Corona-Pandemie Anfang 2020 sei jedes fünfte Kind in Deutschland psychisch auffällig gewesen. Nach dem zweiten Lockdown Anfang 2021 gelte jetzt bereits jedes dritte Kinder als psychisch belastet. Besonders betroffen sind Kinder mit Migrationsgeschichte, niedrigem Bildungsniveau, aus beengten Lebensräumen, sowie Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen. (Ärztezeitung 07.10.2021).

Auch in England ist die Zahl der psychischen Erkrankungen bei jungen Menschen dramatisch angestiegen. Die Zahl der Überweisungen wegen psychischer Störungen bei britischen Kindern (im Alter von 5 bis 19 Jahren) sei im Zeitraum 2019-20 im Vergleich zum Vorjahr um 35 % gestiegen. Und die Zahl der Kinder, bei denen eine klinisch signifikante psychische Erkrankung diagnostiziert wurde, liege im Vergleich zu 2017 um 50 % höher. (Adolescent wellbeing in the UK, Lancet Lancet 01.10.2021. Das es so kommen würde war in England seit einem Jahr absehbar: Lancet Psychiatry Okt 2020)

Manfred Spitzer: Öffnet die Schulen! Nervenheilkunde 2021; 40(05): 296-311, „Wir müssen unsere Entscheidungen abwägen, um der verletzlichsten und gleichzeitig wertvollsten Ressource, die wir zur Bewältigung aller gegenwärtigen und zukünftigen Probleme haben, so wenig Schaden wie möglich zuzufügen: Unserer nächsten Generation. “ … „Stattdessen versuchen wir, sie mit der noch größeren Verantwortungslosigkeit auszugleichen, die darin besteht, unsere von der Schule ausgesperrten Kinder als unsere Hauptverteidigungsstrategie einzusetzen.“

Kinderrechte

Grundrechte kann man nicht gewähren. Sie sind gegeben und unveräußerlich. (Guéro, 10.05.2021).

Nach Artikel 2.2. des Grundgesetzes gilt „körperliche Unversehrtheit“ als ein übergeordnetes Menschenrecht. (Prestien 2021) Wird die Unversehrtheit von Kindern verletzt (z.B. um Risiken von Erwachsenen abzuwenden), handelt es sich um einen Straftatbestand:

Abweichungen von den Bestimmungen des StGB und des BGB sind gerechtfertigt, wenn das Leben des Kindes gefährdet ist, oder wenn es in erheblichem Maße beeinträchtigt werden könnte.

  • § 223 und § 224 StGB (Körperverletzung)
  • § 1666 BGB (Kindeswohlgefährdung).

In solchen Situationen dürfen Ärzt:innen nur tätig werden, wenn sie die Erziehungsberechtigten über Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt haben, und diese ihren Maßnahmen ausdrücklich zustimmen.

Ungeborene besitzen keine individuellen Rechte – so auch einzelnen Organen einer schwangeren Frau keine Sonderrechte zukommen. Ungeborene sind ungetrennte Bestandteile lebender Mutter-Kind-Einheiten. Für menschliches Leben, dass die Frau und das Kind gleichermaßen enthält, gilt aber das Grundrecht auf Unversehrtheit in besonderem Maß, da diese Lebensphase besonders verletzbar ist. Schadeinwirkungen können sich für das später geborene Kind lebenslang auswirken.

Fenster der Entwicklung

Bild: Starthilfe für junge Familien: Simbav e.V (simbav.de : Video)

Die Entwicklung von Nerven- und Immunsystem wird bereits beim Ungeborenen geprägt und ist in den ersten Lebensjahren besonders störanfällig. Vor allem die Belastung durch Stress für Schwangere und für Neugeborene wirkt sich negativ auf kurz- und langfristige neurologische Entwicklungsergebnisse aus, auf eine Anfälligkeit für immunologische oder psychische Störungen in der Kindheit und im Erwachsenenalter. (Buss 2012)

Unter biologischen Gesichtspunkten muss die Entwicklung von Ungeborenen (Epigenetik, Selfish Brain), Kindern und Jugendlichen besonders geschützt werden. Denn sie machen sensible Phasen neuronaler, genitaler und immunologischer Entwicklung durch. Schädigungen in diesem Zeitraum beeinflussen uva. auch die genetische Ausprägung von Erbanlagen. Belastungen und Eingriffe in diesem kurzen „Fenster der Möglichkeiten“ haben lebenslange Konsequenzen (Allegra 2021, Faa 20214).

Elementare Ausdrucksformen von Stress sind Regulationsstörungen der Energieversorgung und des Zusammenwirkens von Zell-Bestandteilen. (Jäger 2021) Die Signalgebung auf zellulärer Ebene ist deshalb von so großer Bedeutung, weil Zellstrukturen (insbesondere die des Gehirns) in ihrem Zusammenspiel hochkomplexer Schwingungen, Rhythmen, Modulation und Klangfarben erzeugen. (Buzsáki 2021)

Vorsorge

Für Situationen, in denen der Nutzen von Interventionen in hochkomplexe Zusammenhänge fraglich, und die möglichen Schäden und Wechselwirkungen unbekannt sind, wurde vor über 2.000 Jahren der Grundsatz des medizinischen Handelns erdacht:

Von dieser Ethik abgeleitet, sollte es die Hauptaufgabe von Ärzt:innen sein, ihre Patient:innen vor Schäden zu bewahren. Stattdessen lassen sich immer mehr Leistungs-Anbieter:innen, die entscheiden wollen, von der Umkehr des Vorsorgeprinzips leiten: „Handeln, wenn es nutzen könnte & Schäden bisher nur selten beobachtet wurde.“ Diese Verdrehung der Ethik hat bereits zu vielen Medizin-Katastrophen geführt. Beispiele uva.:

Kinder-Bedarfe

Screenshot aus dem Video „Masaka Kids Africana Dancing Jerusalema, 27.11.2020: https://www.youtube.com/watch?v=CxM5NnnmZKQ

Schwangerschaft und Frühkindheit sollten in Sicherheit und Geborgenheit ungestört ablaufen. Nach der Geburt wird durch die intensive Mutter-Kind Bindung und das Stillen das Immunsystem geprägt. Und gleichermaßen die Ausbildug der Fähigkeit Belastungen zu bewältigen und Gefühle auszubilden.

Unbekümmertes Spielen ist das sicherste Zeichen kindlicher Gesundheit. (Harnack) Um ihr Lebenspotential voll auszuschöpfen brauchen Kinder Liebe und ein Gefühl für Stimmigkeit (Antonowsky). Das vermittelt ihnen die Zuversicht, Anforderungen zu verstehen, zu beeinflussen und sinnvoll zu gestalten.

Körperliche, geistige und soziale Entwicklung sind untrennbar miteinander verwoben (Wolpert 2019, Fuchs 2017). Um zu gedeihen, müssen Kinder deshalb spielen, singen, sprechen, juchzen, singen, lauschen, raufen, rennen, schnüffeln, riechen, schmecken, schlecken, springen, tanzen, hüpfen, und so ihre Umwelt gestalten und prägen.

Kinder entwickeln sich, aus sich selbst, wenn sie ihre Welt mit allen Sinnen erleben, erleben, empfinden gestalten können. Sie manipulieren, probieren etwas aus und leiten daraus eine Theorie ab („Ein Ball!“). Erst nach langem Üben, werden sie Bälle dann auch fangen können. Weil es ihnen allmählich gelingt, ihre Erfahrungen mit der unmittelbaren (reichlich unscharfen) direkten Sinneswahrnehmung abzugleichen.

Die Zwei-Dimensionalität der Flachbildschirme kann das nicht bieten.

Doku: „Eine andere Freiheit“ https://tube.connect.cafe/embed/G4xBCWInJqo

Kinder-Impfungen gegen Covid-19

Für gesunde Kinder bringt die Impfung gegen SARS-CoV-2 keine Vorteile. (Rabe 2021Ärzte stehen auf 2021, Thesenpapier-Autorengruppe: „Impfkampagne aus politischer Motivation“ (23.06.2022), Kinderarzt Steffen Rabe, Vorstand „Ärzt:innen für individuelle Impfaufklärung e.V.“ (24.5.2022)

Infektionen mit Corona-Viren stellen für gesunde Kinder keine nennenswerten Erkrankungsrisiken dar. Zudem würde ein „Impfschutz gegen Covid-19“, im Gegensatz zu dem bei einer Masernimpfung, nicht lange anhalten. Impfungen wären aus medizinischer Sicht nur gerechtfertigt, wenn Kinder in Einzelfällen, durch schwere Krankheiten besonders wären. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass eine generelle Impfung bei Kindern andere Menschen besser schützen würde, als natürliche Infektionen.  

Ob mit Impfungen gegen Covid-19 (mit mRNA-Technologien) neben den bisher kurzfristigen Risiken, Langzeitrisiken verbunden sind, ist unbekannt. Es gibt dazu bisher keine Beobachtungen. Sicher ist allerdings, dass die Entwicklungen von Gehirn, Bewegungsapparat, Genitalorganen und Immunsystem bei Kindern und auch bei Jugendlichen nicht abgeschlossen ist. Störungen der psychischen und körperlichen Reifung bei Kindern wirken sich lebenslang aus.

Impf-mRNA und Nanopartikel lagern sich an Funktions-Einheiten im Zellinnern ab, die für die Energieversorgung und die Eiweiß-Produktion verantwortlich sind (Mitochondrien und Ribosomen). Die Atmungsorgane der Zelle (Mitochondrien) verfügen über eine eigene (menschentypische Gene – außerhalb des Zellkerns), die in ihrer Funktion leicht gestört werden können. Bei Mädchen werden die Impfstoffbestandteile besonders in den Eierstöcken (Ovarien) eingelagert.

Das liegt daran, dass in Eizellen eine große Zahl „schlafender“ Mitochondrien eingelagert werden, die (nur von der Mutter vererbt) für einen reibungslosen Start des embryonalen Wachstums sorgen sollen. (Mehr: Ökosystem Zelle, 3/2021) Die Folgen dieser Intervention in weitgehend unerforschte hochkomplexe Vorgänge der Menschwerdung werden sich erst  in der nächsten Generation herausfinden lassen. Beispiel

  • „Dietyl-Stilböstrol“ in der Schwangerschaft und vierzigfache Erhöhung des Risikos für Vaginalkrebs bei danach geborenen Mädchen.

Die Ständige Impfkommission beugte sich nach einigem Zögern dem Druck von Pharmaindustrie und Politik, und empfahl die von ihr verlangten Empfehlungen. Die Herstellerfirma BioTech kündigte am 12.09.2021 an, bald einen Corona-Impfstoff für 5-12-jährige vermarkten zu können (Finanznachrichten), ein gigantisches Experiment an Kindern, das medizinische keinen Sinn macht, aber künftige Vermarktungsstrategien von mRNA-Technologien vorbereiten soll. Auch hier ist zu erwarten, dass die Ärzt:innen mit ihrem Handeln dem Marktdruck bald folgen werden.

Besondere Gefahren für Mädchen

Dem Paul-Ehrlich-Institut wurden bis Ende Juli über 310 Frauen mit Zyklusstörungen im Zusammenhang mit der Impfung berichtet. Die Arzneimittelbehörde in Großbritannien meldete bis zur vierten Augustwoche über 33.000 Meldung mit verschiedensten Zyklusstörungen. (FAZ 08.09.2021)

Über Zyklusstörungen- und Ovarialversagen wurde auch im Zusammenhang mit der HPV-Impfung berichtet. Eine Analyse von über 320.000 Meldungen in China zwischen 2006 und 2018 kam 2020 zu folgendem Schluss:

„.. der Vierfach-HPV-Impfstoff war statistisch signifikant mit Ovarial-Versagen assoziiert, einschließlich Ausbleiben der Blutung, unregelmäßiger Menstruation, erhöhtem FSH und vorzeitiger Menopause, und ein weiterer HPV-Impfstoff wies ein potenzielles statistisches Risiko für unregelmäßige Menstruation auf.“ (Gong 2021,.Jørgenssen 2020)

Wenn Kinder vor der Pubertät gegen Covid-19 geimpft werden sollen, wird in vielen (frauen- und kinderärztlichen) Praxen gleichzeitig der HPV-Impfstoff angeboten werden. Mädchen werden zusätzliche eine dritte Substanz erhalten, die auf die hormonelle Verbindung von Hirn und Genitalien einwirkt: die orale Kontrazeption. Alle drei medizinischen Produkte wirken auf das Immunsystem, die Gerinnungsfunktionen, die Genitalorgane und das Gehirn. Wie sie untereinander wechselwirken, ist völlig unbekannt.

Folglich müsste für Sicherheitsabstände zwischen den Impfungen gesorgt und eine gleichzeitige Verabreichung zweier Impfungen mit unklaren Risiken untersagt werden. Und natürlich müssten und Geimpfte und Nicht-geimpfte Kinder durch Langzeitstudien begleitend beobachten werden. Wenn das aber nicht der Fall ist, haften die impfenden oder verschreibenden Ärzt:innen, die über das nicht vorhanden Wissen bezüglich der möglichen Risiken aufklären müssten.

Die Covid-19-Impfung der Ungeborenen

„Aus Sicht von STIKO-Chef Mertens ist eine gleichzeitige Impfung unbedenklich“. (dpa 15.09.2021)

Seit Februar 2021 empfahl die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe Schwangere gegen Covid-19 zu impfen. Und am 12.09.20121 zog die STIKO mit Ihrer Empfehlung nach.

Prof. Mertens bezieht sich hier auf die Vierfach-Impfung gegen Influenza und mRNA- oder Vektorimpfstoffe gegen Covid-19. Vergessen hat er, dass Schwangere in Deutschland zusätzlich gegen Keuchhusten (Pertussis) geimpft werden. Da aber einzelne Pertussis-Impfstoffe nicht hergestellt werden, erhält die Schwangere (mindestens) noch zwei andere Komponenten gegen Tetanus und Diphtherie. Wie all dies verschieden Wirk- und Zusatzstoffe untereinander wechselwirken ist völlig unbekannt.

Es ist „bedenklich“, etwas nicht zu wissen und dann keine Fragen mehr zu stellen: zum Beispiel zu Auswirkungen von pharmakologischen Eingriffen während der Hirnfaltung der Ungeborenen im letzten Schwangerschaftsdrittel.

Die Juristen in einem Klageverfahren gegen Monsanto (Bayer) in Los Angelas sehen es anders als Prof. Mertens: Ein Gift müsse nicht unbedingt die alleinige Ursache für einen Schaden (in diesem Fall Krebs bei einem Kind) sein, sondern es reiche für die Haftung der Hersteller aus, wenn es als „wesentlicher Faktor“ zur Krankheitsentstehung beigetragen habe. (dpa 15.09.2021)

Ausdrucksstarke Mimik und Masken. Bilder Jäger (Tansania 1983, Leibzig 2021)

Gesunde Kinder

Aus gedrillten, gezwungenen Kindern werden keine gesunden Erwachsenen. Grashalme, an denen man zieht, wachsen nicht besser. Kinder muss man lassen, schützen, lieben und fördern: mit Gefühlen, Beziehung, Austausch, Begeisterung, Bewegung, Spaß, Unversehrtheit, Grundbedarf-Befriedigung, Kreativität, Herausforderungen, gesunde Ernährung, nicht-vergiftete Umwelt, ungehindertem Atmen, Lebenslust, Interesse und Neugier.

Heute aber stehen quasi-religiöse Ordnungs-Rituale im Zentrum der Aufmerksamkeit. Unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes für Kinder erzieht die Gesellschaft aus kleinen fröhlich-kreativ-chaotischen Menschen digital angepasste Einzelwesen.

Immer schneller verprassen Erwachsene in den letzten Jahrzehnten die Lebens-Ressourcen ihrer Kinder: durch nachhaltiges Verdrecken von Luft, Böden und Wasser. Trotzdem erwarten die Alten selbstverständlich, dass die heutigen, zunehmend bedrohten Jungen ihre Rente bezahlen werden.

Möglicherweise irren sie hier.

Mehr:

Links zu Covid-19 und Impfung bei Kindern

Literatur

Letzte Aktualisierung: 15.09.2022