Migration: Frauen & Kinder

Kommunikation ist immer möglich – auch ohne Dolmetscher*innen.

Unter biologischen Gesichtspunkten sind sich alle Menschen ähnlich. Die körperlichen Unterschiede sind gering. Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett oder Krankheiten  verlaufen bei allen Menschen nach gleichen Prinzipien.

Patient*innen anderer Kulturen können deshalb auch dann kompetent betreut werden, wenn Sprachkenntnisse fehlen.

Glück nach der Flucht
Glück nach der Flucht. Bild: Schneider, portraits-aus-hamburg.de

Weit über neunzig Prozent des Informationsaustausches jeder direkten Kommunikation wird non-verbal vermittelt: Unter vielem anderen durch Körperhaltung, Gestik, Mimik, kommunizierende Hände, Berührung, und schließlich auch durch die Melodie, den Rhythmus und den Tonfall der Sprache.

Die Wahrnehmung kultureller Unterschiede ist wichtig. Und es ist nützlich sich über kulturell erworbene Sprachen verständigen zu können. Noch bedeutsamer aber sind

  • ein empathischer Erstkontakt und
  • der non-verbaler Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.

Emotional sprechen wir eindeutig: Gesten-reich, Körper-bewegt und klarer Mimik und Stimmklang. Ganz im Gegensatz zu Worten und Begriffen, die oft eine Quelle von Missverständnissen sind.

Ein fruchtbare Kommunikation beruht auf einer aufmerksamen, empathischen, wohlmeinenden und interessierten Grundhaltungs. Auf einer inneren Einstellung, die Sicherheit und Vertrauen vermittelt.

Vollständige Texte

Frauen auf der Flucht

Inhalt

  • Skript
  • Beratung und Hilfsangebote
  • FGM: Versorgung in Deutschland
  • Grundrecht Unversehrtheit
  • Diabetes bei Migrantinnen

Mehr

Menschen-Rechts-Tribunal 2020
Berlin, 23.-25.Oktober 2020


Live Stream: www.youtube.com/watch?v=VhZAJZCmbgE&feature=youtu.be
Programm – Falls nicht mehr erreichbar: https://www.youtube.com/channel/UCqiGmyGQ9vuBVJfSDTVah0w

She decides: https://www.shedecides.com/
Letzte Aktualisierung: 12.11.2020