Nicht-spezifische Effekte des Impfens

Arzneimittel wirken spezifisch und nicht-spezifisch.

Wie alle Medikamente, chirurgische Eingriffe und andere medizinische Interventionen lösen auch Impfungen nicht nur die beabsichtigten spezifischen Wirkungen aus. Sondern auch schwache, diffuse, nicht-spezifische Folgeerscheinungen. Ihre spezifische Wirkungen entstehen aus punkt-genauen (oder besser rezeptor-genauen) Treffern. Nicht-spezifische Effekte ergeben sich aus Wechselwirkungen mit vielen anderen Einflussfaktoren. Entweder betreffen sie nur ein Teilsystem oder auch den ganzen Organismus.

Impf-Filzstift. Bild: Jäger 2019

Je nach Abmischung aller Wirkungsarten überwiegt bei Medikamenten der Nutzen gegenüber den Risiken. Bei Impfstoffen spielt dabei nicht nur die Zusammensetzung des Produktes eine Rolle, sondern auch der geeignete Impfzeitpunkt, z.B. bei unreifem oder reifem Immunsystem des Kindes.

Die spezifischen Impfwirkungen und die ggf. kurzfristig auftretenden Nebenwirkungen werden in Studien mit gesunden Testpersonen beobachtet. Nicht spezifische Wirkungen bei geimpften und nicht-geimpften Personen erfordern Langzeitbeobachtungen, die z.B. bei Kindern die Entwicklung, die Krankheitshäufigkeit und -schwere und die Sterblichkeit vergleichend beobachten. Solche Untersuchungen wurden in Afrika durchgeführt und mehrfach veröffentlicht. Sie bilden die Grundlage eines Übersichtsartikels in der Deutschen Hebammenzeitschrift. 

Je nach Abmischung aller Wirkungsarten überwiegt bei Medikamenten der Nutzen gegenüber den Risiken. Bei Impfstoffen spielt dabei nicht nur die Zusammenstezung des Produktes eine Rolle, sondern auch der geeignete Impfzeitpunkt, z.B. bei unreifem oder reifem Immunssystem des Kindes.

Die spezifischen Impfwirkungen und die ggf. kurzfristig auftretenden nebenwirkungen werden in Studien mit gesunden Testpersonen beobachtet. Nicht spezifische Wirkungen bei geimpften und nicht-geimpften Personen erfordern Langzeitbeobachtungen, die z.B. bei Kindern die Entwicklung, die Krankheitshäufigkeit und -schwere und die Sterblichkeit vergleichend beobachten. Solche Untersuchungen wurden in Afrika durchgeführt und mehrfach veröffentlicht. Sie bilden die Grundlage eines Übersichtsartikels in der Deutschen Hebammenzeitschrift. 

Link zum vollständigen Artikel:

Deutsche Hebammenzeitschrift 71(5)68-74:
www.dhz-online.de/das-heft/aktuelles-heft/heft-detail-abo/artikel/unspezifische-effeke-erforschen/

Letzte Aktualisierung: 02.06.2019