Asien

Tagesaktuelle Informationen

Hinweis: Ländereinträge werden nicht regelmäßig überarbeitet!

Bangladesch

Ökosystem

  • Acker und Ernte: 73%
  • Wälder: 12%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 11%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 3%

Erdbeben, Monsunniederschläge und Wirbelstürme bringen jährlich massive Überschwemmungen und andere Umweltzerstörungen mit sich. Diese Naturkatastrophen haben einen starken sozioökonomischen Effekt, fordern viele Todesopfer und rufen z.T. erhebliche Folgeschäden hervor.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Mangelhafte Deponierung der städtischen Abfälle
  • Abholzung von Mangrovenwäldern
  • Zerstörung von Sumpfgebieten und Süßwasserfischerei
  • Bodenverarmung und Bodenversalzung
  • Verlust der biologischen Artenvielfalt (Bio-Diversität)
  • starke Überbevölkerung
  • Große Anteile der Bevölkerung sind aufgrund des Landmangels gezwungen sich in Gebieten mit hohem Überschwemmungsrisiko anzusiedeln
  • Belastete Industrieregion: Chittagong (größte Schiffsabwrackwerft  in Bangladesh)
  • Luftverschmutzung durch die Metallindustrie, Hausfeuerung und Verkehr. Die Weltbank zählt Dhaka 2008 zu den drei weltweit besonders stark mit Feinstaub belasteten Städten (460 Microgramm pro m3, mcm). Vergleich: Mexiko-Stadt (380 mcm), Mumbai (360 mcm), starke Verschmutzung nach WHO-Standard 70 mcm, Grenzwert 20 mcm.
  • Arsen im Trinkwasser
    • Seit 1960 wurden in Bangladesch mit internationaler Unterstützung 11 Mio. Brunnen gebohrt, um von den, durch Krankheitserreger kontaminierten, Oberflächengewässern auf Grundwasser ausweichen zu können. Das Grundwasser ist in großen Teilen Bangladeschs in Schichten zwischen 50-100 m arsenhaltig. Davon betroffen sind etwa 50 Mio. Menschen. Mehr als 30 % der Brunnen führen mehr als 50 µg Arsen pro Liter Wasser. (Die Weltgesundheitsorganisation WHO setzt die tolerierbare Obergrenze bei 10 µg pro Liter an). Ausgenommen ist die Region Dhaka, da das Trinkwasser hier aus Tiefbohrungen (250 m) stammt. Arsen ist stark toxisch und verursacht Haut-, Nerven-, Nieren-, Lebererkrankungen und Krebs. Durch Bodenbewässerung sind auch Nahrungsmittel mit Arsen belastet.
    • Das Vorsorgeprinzip in der Entwicklungszusammenarbeit: Gutgemeinte Intervention – globale Katastrophe 15.05.2017
  • Begrenzte Mengen sauberen Trinkwassers und periodischer Wassermangel aufgrund fallender Grundwasserspiegel in den nördlichen und zentralen Teilen des Landes
  • Meeresverschmutzung durch die Industrie
  • Wasserverschmutzung besonders der Fischereigebiete infolge der Verwendung von Pestiziden
  • Belastung des Buriganga-Flusses und des Ganges durch das Einleiten von unbehandeltem chemischem Müll der angesiedelten Industrie
  • Atomreaktoren: IAEA

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Im April/Mai und Ende der Monsunzeit können Taifune auftreten, die neben Verwüstungen des Landes, auch Flutwellen (bis zu 6 m Höhe) erzeugen können
  • Überschwemmungen während der Monsunzeit (Juni bis September/Oktober) aufgrund von starken Regenfällen
  • Dürren

Bhutan

Ökosystem

  • Wälder: 73%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 17%
  • Acker und Ernte: 5%
  • Spärliche oder karge Vegetation: 4%

Die Regierung Bhutans misst dem Umweltschutz hohe Priorität bei. Die Natur ist ein wichtiger Bestandteil des bhutanesischen Lebens und ein Teil der buddhistischen Lebensphilosophie. Die einzigen Umweltprobleme scheinen ein Resultat der landwirtschaftlichen Fehlentwicklung in einigen Bereichen zu sein.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Bodenerosion und Rückgang des Weidelandes durch landwirtschaftliche Entwicklung
  • Vermehrter Gebrauch von chemischem Düngemittel
  • Mangelhafte Abfallentsorgung
  • Luftverschmutzung durch ansteigende Urbanisierung und Industrialisierung
  • Luftverschmutzung in den Städten vor allem durch wachsende Anzahl von Kfz und die Holzverbrennung in Bukharis
  • Anstieg der Atemwegserkrankung in den städtischen Gebieten
  • Begrenzter Zugang zu Trinkwasser

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Häufige und zerstörende Erdbeben
  • Berg- und Erdrutsche während der regnerischen Jahreszeit
  • Heftige Stürme vom Himalaja (Juni bis August/September)

Brunei Darussalam

Ökosystem

  • Wälder: 67%
  • Acker und Ernte: 31%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 1%

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Saisonale Rauch- und Smogentwicklungen durch Waldbrände in Indonesien möglich

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Erdbeben
  • Taifune
  • Überschwemmungen in Folge von starken Regenfällen und Gewittern (während der Monsunzeit von November bis März)

China

Ökosystem

  • Buschland, Savanne und Grünland: 44%
  • Acker und Ernte: 29%
  • Spärliche oder karge Vegetation: 15%
  • Wälder: 11%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 1%

Die Umweltprobleme Chinas resultieren aus der starken ökonomischen Entwicklung und Industrialisierung des Landes und haben seit 2000 deutlich zugenommen.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Ausgeweitetes Abholzen der Wälder aufgrund wachsender Bevölkerungsanzahl
  • Trockenlegung von Seen zur Gewinnung von Ackerland
  • Zerstörung der Wälder durch sauren Regen
  • Bodenerosion und Wüstenbildung (28 % von China besteht bereits aus Wüste); seit 1949 ist etwa ein Fünftel der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche verloren gegangen
  • Verlust der biologischen Artenvielfalt (Biodiversität) durch illegalen Handel und Ausrottung gefährdeter Arten
  • 2006 soll die Zahl und der Schweregrad der Chemieunfälle in China zugenommen haben
  • Blei-Belastung in der nordwestlichen Gansu Provinz und Arsen-Belastung des Xinqiang-Flusses
  • Der Bau des Drei-Schluchten-Staudamm bei Yichang – der größte Staudamm der Welt- wird  ökologische und soziale Folgen haben. Kritiker gehen davon aus, dass sich hinter den Staumauern enorme Mengen an Schlamm und Schwebstoffen ansammeln werden, die nur schwer abzuleiten sind (Anreicherung von Arsen, Quecksilber, Blei, Zyanid und anderen krebserregenden Schwermetallen). Neben der Zwangsumsiedelung von ca. einer Millionen Menschen wurden ebenso historische Stätten sowie unzählige Ortschaften überschwemmt
  • Stark verschmutzte Gebiete/Städte u.a.: Tianying, Huaxi, Lanzhou, Linfen, Urumqi, Wanshan, Wuli, Xiditou, Huaning
  • Luftverschmutzung durch:
    • Übermäßigen Gebrauch von schwefelhaltiger Kohle (Schwefeldioxidemission)
    • Autoabgase in Großstädten (Smog insbesondere in Peking und Shanghai)
    • massive Freisetzung von Treibhausgasen
  • Besonders belastetes Gebiet:
    • Linfen (Shanxi): das Herz von Chinas Kohleindustrie mit der angeblich schlechtesten Luftqualität Chinas. Starke Schwermetallbelastung in Staub, Böden und Grundwasser (insbesondere mit Blei). Erhebliche gesundheitliche Schäden insbesondere bei Kindern
    • Madaokou (Shaanxi): das Dorf, neben einer großen Metall-Schmelzanlage, ist eines von mehreren Standorten in China, wo Hunderte von Kindern mit Bleivergiftungen diagnostiziert wurden
    • Dongling: die Luft rund um die Blei- und Zink Schmelzerei verfügt über einen 6-fachen Bleigehalt im Vergleich zu anderen Teilen der Region
  • Häufig Trinkwassermangel, besonders in städtischen Bereichen und im Norden des Landes, bei Anstieg des allgemeinen Wasserverbrauches
  • Wasserverschmutzung durch industrielle Abflüsse
  • Unzureichende Aufbereitung von etwa 90 % der Abwässer
  • Stark belastete Regionen um den Huai-Fluss: Henan und Anhui Provinz (Fuyang u. a.). Weitere stark verschmutzte Gewässer: Yangtze, Lianjiang, Quiantang, Feng Chan, Xinchang
  • In der Inneren Mongolei ist das Trinkwasser aus Schwengelpumpen (bei oberflächlichen Grundwasserleitern) mit hohen Arsenkonzentrationen belastet
  • Baotou (innere Mongolei): Bei der Verarbeitung von Lanthanoid (eines der 17 begehrtesten Mineralien der Erde) entstehen giftige sowie radioaktive Abfallprodukte, welche von den Firmen nicht umweltgerecht entsorgt werden und die Umgebung verschmutzen und Bewohner gefährden.
  • Atomreaktoren: IAEA

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Periodische Dürre
  • Erdbeben (am häufigsten in den Hochgebirgen des Südwestens)
  • Erdrutsche
  • Häufige Taifune (ungefähr fünf pro Jahr entlang der südlichen und östlichen Küste)
  • Tsunamis
  • Saisonale Überschwemmungen

Hongkong

Ökosystem

  • Acker und Ernte: 45%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 25%
  • Wälder: 16%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 12%
  • Städtische und bebaute Gebiete: 2%

Diverse Umweltprobleme im Zusammenhang mit der wachsenden Bevölkerungszahl.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Lärmbelästigung durch Verkehr, Flugverkehr, Bauarbeiten, usw.
  • Wachsende Müllberge (Haushalts- und Industrieabfälle)
  • Luftverschmutzung (Smog und Autoabgase) durch die rasche Urbanisierung
  • Wasserverschmutzung, durch Industrie, Haushalte und Viehwirtschaft

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Taifune (häufig zwischen April und Oktober)

Indien

Ökosystem

  • Acker und Ernte: 69%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 18%
  • Wälder: 8%
  • Spärliche oder karge Vegetation: 4%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 1%

Mangelhafte Sicherheits- und Hygienestandards. Minen im Grenzgebiet zu Pakistan.

Bei einem Unfall in Bophal 1984 starben an einem Tag 3.000 Menschen, als giftige Gase (40 Tonnen Methylisozyanat) in einem Werk des Unternehmens Union Carbide austraten. Mindestens 15.000 weitere starben bisher an den Folgen. Schätzungen gehen von mehr als 100.000 Menschen aus, die bis heute chronisch erkrankt und teilweise schwer behindert sind. Nach wie vor besteht dort eine erhebliche Umweltbelastung, da die Kostenfrage der Aufräumarbeiten nicht geklärt ist.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Die rapid wachsende Bevölkerung überlastet die natürlichen Ressourcen
  • Bodenerosion und Versalzung der Böden sowie Überweidung führt zu Waldrückgang und Wüstenbildung
  • Besonders stark belastete Regionen:
    • Ranipet 100 km von Chennai (Chromverbindungen u.a.)
    • Kanpur (am Ganges): Belastung der Böden und des Grundwassers mit Chrom, Blei, Pestiziden (DDT, Lindan)
    • Gujarat an der Grenze zu Pakistan (Städte Ankleshwar und Vapi u.a.): eine der größten asiatischen Industrieregionen. Starke Belastung durch viele unterschiedliche Chemikalien
    • Kolkata (West-Bengalen, Picnic Garden): starke Bleibelastung (Staub, Böden, Luft, Wasser)
    • Alang: vielfältige Belastungen von Boden, Wasser und Luft durch größte indische Schiffsabwrackwerft
  • Weitere stark verschmutzte Gebiete: Sukinda, Mahad, Ahmadabad, Golden Corridor, Vadodara, Singrauli, Delhi, Balotra, Pali, Dandeli, Daurala, Eduldabad, Rorohills, Toansa
  • Regional unterschiedlich starke Luft- und Wasserverschmutzung (besonders intensiv in städtischen Ballungsräumen wie Neu Delhi, Mumbai (Bombay und Kalkutta) durch Industrie, Autoabgase und Hausmüll
    • Die Weltbank zählt Mumbai (neben Dhaka und Mexico-Stadt) zu den drei weltweit besonders stark mit Feinstaub belasteten Städten. (360 Microgramm pro m3, mcm).
    • Die WHO setzt den Richtwert der Belastung mit Feinstaub bei Städten bei 20 mcm an und nennt Städte mit Partikelkonzentrationen über 70 mcm stark belastet.
  • Das Leitungswasser ist nicht trinkbar
  • Belastung der Gewässer durch Industrieabwässer und Einsatz von Pestizen in der Landwirtschaft
  • Bedrohung des marinen Ökosystems durch Piratenfischerei an den Küsten
  • In Zentralindien und West-Bengalen leben etwa 35 – 40 Millionen Menschen, die Schwengelpumpen nutzen, mit hohen Arsenkonzentrationen im Trinkwasser aus oberflächlichen Grundwasserleitern. Besonders belastet sind Bergbauregionen.

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Erdbeben sind im ganzen Land möglich, besonders in der nördlichen Landeshälfte (Himalayaregion)
  • Erdrutsche (häufiges Vorkommen in der Monsunzeit von Juni bis September)
  • Wirbelstürme (besonders von Oktober bis Dezember an der Ostküste)
  • Überschwemmungen in der Monsunzeit von Juni bis September

Indonesien

Ökosystem

  • Wälder: 60%
  • Acker und Ernte: 29%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 8%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 3%

Mit starken Strömungen und hohem Wellengang sollte an vielen Stränden gerechnet werden.

Der Druck auf die Umwelt durch die hohe Bevölkerungszahl und den schnell wachsenden Industriesektor steigt. Der hohe Energiebedarf führte zum Bau des ersten Atomkraftwerkes. Intensiver genutzt werden auch die natürlichen Gasvorkommen.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Weitere verschmutzte Gebiete: Bucht von Buyat, Jarkata
  • Rodung von Waldgebieten und Raubbau an Naturhölzern
  • Rauchentwicklung und Smog durch Buschfeuer während der Trockenzeit v. a. in der Provinz Riau und in verschiedenen Regionen von Kalimantan
  • Luftverschmutzung in städtischen Gebieten (Smog insbesondere in Jakarta)
  • Rauch und Feinstaubbelastung durch illegal angelegte Busch und Waldbrände zur Rodung
  • Wasserverschmutzung durch industrielle Abfälle, dadurch erfolgt eine Verknappung der Trinkwasservorkommen
  • Zunehmender Massentourismus gefährdet Insellandschaft, besonders hinsichtlich der Trinkwasservorräte
  • Verschmutzung des Meeres sowie Zerstörung der Korallenriffe
  • Bucht von Manado, Sulawesi:  Einleitung von Millionen Tonnen Quecksilber- und Arsen–Abwässer (Newmont Mining Company (USA), weltgrößter Goldproduzent)
  • Atomreaktoren: IAEA

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Dürreperioden
  • Buschfeuer während der Trockenzeit
  • Tsunamis (Flutwellen nach Seebeben)
  • Erdbeben
  • 2006 war bei einer Probebohrung der Firma Lapindo Brantas auf der Suche nach Erdgas in Java ein unterirdisches Schlamm-Reservoir in rund 3000 Metern Tiefe getroffen worden. Durch vulkanische Kräfte gespeist drang anschließend Schlamm an die Oberfläche. Mehrere Dörfer mussten evakuiert werden.
  • Schlamlawinen und Erdrutsche ereignen sich häufig nach heftigen Regenfällen
  • Überschwemmungen
  • Zu den aktiven Vulkanen dieses Landes zählen u. a. der Krakatau, der Merapi, der Bromo, der Talang, der Kelut und der Semeru

Japan

Ökosystem

  • Wälder: 57%
  • Acker und Ernte: 20%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 17%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 5%
  • Städtische und bebaute Gebiete: 1%

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Die (in Tokyo tägliche) Entsorgung großer Mengen von Hausmüll – es wird in „brennbar“ und „nicht brennbar“ vorsortiert – produziert gigantische Müllmassen. Der Müll wird teilweise gepresst und zur Landgewinnung (Flughafeninsel vor Osaka z. B.) verwendet.
  • Luftverschmutzung durch Industrie und Autoabgase sowie hohe Lärmbelästigung besonders in Ballungsgebieten (Großraum Tokyo-Yokohama: 26 Mio. Einwohner)
  • Bedrohung von Seen und Trinkwasserreservoirs durch sauren Regen
  • Überfischung von Gewässern
  • Entwaldung durch großen Bedarf an Tropenhölzern
  • Atomreaktoren: IAEA

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Erdbeben sind sehr häufig in Japan. Das Land verzeichnet rund 20 % aller Erschütterungen, deren Stärke 6 oder mehr beträgt. Die am stärksten davon betroffenen Gebiete sind die Tokyo-Region, Südkyushu sowie Nord- und Zentralhonschu.
  • Unterwasserbeben erzeugen die gefürchteten, mit kurzer Vorwarnzeit anrollenden, bis zu 30 m hohen Flutwellen (Tsunamis)
  • Taifune im Spätsommer und Oktober
  • Zu den aktiven Vulkanen dieses Landes zählen u. a. der Asama und der Sakurajima

Kambodscha

Ökosystem

  • Acker und Ernte: 54%
  • Wälder: 39%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 4%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 3%

In großen Teilen des Landes muss abseits der üblichen Verkehrswege mit Minen und nicht entsorgter Munition gerechnet werden. Empfehlenswert sind Erkundigungen nach Warnhinweisen der Behörden oder der lokalen Bevölkerung.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Verlust des Lebensraumes für Wildtiere und Rückgang der biologischen Artenvielfalt, aufgrund von Abholzung und Bergbauaktivitäten; besonders die westlichen Landesteile entlang der Grenze zu Thailand sind betroffen
  • Zerstörung der natürlichen Mangrovensümpfe bedroht die Fischerei
  • Rückgang der Fischbestände, aufgrund illegaler Fischerei und Überfischung
  • Bodenerosion
  • In ländlichen Gebieten hat die Mehrheit der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser
  • Besonders verschmutztes Gebiet: Phnom Penh/Beong Trabek:
    • Das Becken Beong Trabek liegt am südlichen Ende der Stadt Phnom Pen. Der Müll und das Abwasser werden durch einen Kanal direkt in das Becken geleitet. Es ist das größte und das am meisten verschmutzte Abwasser-Rückhaltebecken der Stadt

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Gelegentliche Dürren in der Trockenzeit
  • Überschwemmungen während des Monsuns v. a. im Mekong-Tal von Ende Mai / Juni bis Oktober / November

Korea (Nord)

Ökosystem

  • Buschland, Savanne und Grünland: 39%
  • Wälder: 36%
  • Acker und Ernte: 23%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 2%

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Starke Luftverschmutzung durch Industrieabgase und mangelhafte Entsorgung von Industrie- und Hausmüll
  • Abholzung der Wälder, Bodenerosion
  • Kritische Luftverschmutzung in den großen Städten
  • Ernstes Problem der Luftverschmutzung im Bezirk von Hungnam.
  • Einwohner bestimmter Industriebelasteter Gebiete leiden an Atemwegserkrankungen, Leberzirrhose, Leberkrebs oder Hepatitis
  • Besonders westliche Industriegebiete sind von saurem Regen betroffen
  • Wasserverschmutzung, unzureichendes Trinkwasser, viele der nordkoreanischen Flüsse sind erheblich verschmutzt; es finden sich starke chemische aber auch fäkale Verunreinigungen
  • Besonders belastetes Gebiet: Tumen, Chongjin:
    • Hier pumpen viele Schiffe ihre Ölabfälle in die Flüsse
    • Die Umweltverschmutzung der Flüsse in der Nähe der großen Städte ist ein weiterer Grund für die Belastung
  • Besonders nach der Konstruktion des Schleusentores am Meeresarm des Taedong-Flusses wandern die Industrieabwasser aus der Namporegion stromaufwärts, strömen einen extremen Geruch aus und verursachen eine ernsthafte Eutrophierung des Gewässers
  • Atomreaktoren: IAEA

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Dürren (häufig im späten Frühjahr)
  • Taifune im August und September, die neben Verwüstungen auf dem Land auch Flutwellen auslösen können
  • Überschwemmungen (vor allem im Sommer)

Korea (Süd)

Ökosystem

  • Buschland, Savanne und Grünland: 39%
  • Acker und Ernte: 29%
  • Wälder: 26%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 5%
  • Städtische und bebaute Gebiete: 1%

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Erhebliche Luftverschmutzung in Industriegebieten (besonders in Seoul und anderen großen Städten)
  • Saurer Regen
  • Im ganzen Land ist die Wasserverschmutzung hoch (durch Abwässer und Industrie)
  • Unzureichende Trinkwasserversorgung
  • Küstenverschmutzung durch Tankerunfälle
  • Massive Fischerei unter Verwendung von Treibnetzen
  • Atomreaktoren: IAEA

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Leichte Erdbeben im Südwesten des Landes
  • In den Sommermonaten bedrohen Taifune die Küsten, die Erdrutsche und Überschwemmungen verursachen können
  • Im Frühjahr lösen Sandstürme aus China bei zahlreichen Personen Beschwerden der Atemwege und Augen aus

Laos

Ökosystem

  • Wälder: 81%
  • Acker und Ernte: 15%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 3%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 1%

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Abholzung der Wälder (Export von Tropenholz, Brandrodungen) führt zu Bodenerosion
  • Verlust des Lebensraumes von Tier- und Pflanzenwelt
  • Mangel an anbaufähigem Land
  • Absterben des Viehbestandes
  • Unzureichende Abfallentsorgung
  • Blindgänger
  • Autoabgase
  • Große Teile der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberen Wasser, schlechte Wasserqualität u.a. infolge fäkaler Verunreinigungen

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Monsunabhängig Dürreperioden
  • Erdrutsche durch starke Regenfälle während der Monsunzeit
  • Monsunabhängige Überschwemmungen

Malaysia

Ökosystem

  • Wälder: 66%
  • Acker und Ernte: 31%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 2%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 1%

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Abholzung der Wälder führt zu Bodenerosion, Bodendegradierung
  • In Westmalaysia soll kein Holz mehr für den Export geschlagen werden. Das geschieht allerdings weiterhin in den dünn besiedelten Bundesstaaten Sabah und Sarawak in Ostmalaysia
  • Waldbrände
  • Rückgang des Wildtierbestandes
  • Luftverschmutzung durch Industrie und Autoabgase (insbesondere in Kuala Lumpur)
  • Zusätzliche Smogbildung kommt durch Rauchentwicklung infolge indonesischer Buschbrände und Brandrodungen zustande
  • Bedrohung von Korallenriffen
  • Periodischer „Haze“, eine Art Smog
  • Urbanisierung und Industrialisierung bringen Probleme der Abfallentsorgung mit sich, wovon v. a. Küsten und Flüsse betroffen sind
  • Fischgründe sind überfischt
  • Wasserverschmutzung durch ungeklärte Abwässer
  • Atomreaktoren

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Monsunregenfälle (Nordost-Monsun: November / Dezember bis März; Südwest-Monsun: Juni bis September / Oktober) können an der Ostküste der malaiischen Halbinsel Erdrutsche und Überschwemmungen verursachen

Malediven

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Verschmutzungen durch Feststoffabfälle
  • Globale Erwärmung führt zum Anstieg des Meeresspiegels und zur existentiellen Bedrohung der Atolle
  • Beschädigung der Korallenriffe
  • Abbau der Korallen (zum Bauen und für Schmuck verwendet)
  • Küstenerosion
  • Bevölkerungszunahme hat zu Überfischung und Verknappung der natürlichen Frischwasservorkommen geführt
  • Trinkwasservorräte sind begrenzt

Mongolei

Ökosystem

  • Buschland, Savanne und Grünland: 84%
  • Spärliche oder karge Vegetation: 11%
  • Wälder: 2%
  • Acker und Ernte: 2%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 1%

Extreme Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter.

Die Politik des damaligen Kommunistenregimes förderte die rapide Urbanisierung und die bei der industriellen Entwicklung hervorgerufenen negativen Effekte auf die Umwelt.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Bodenerosion und Wüstenbildung aufgrund von:
    • Abholzung der Wälder
    • Landwirtschaftlicher Nutzung von Naturlandschaften
    • Überweidung
  • Niedriger Standard der Entsorgung von Industrieabfällen
  • Starke Luftverschmutzung in Ulan Bator durch Kohleverbrennungsanlagen und Fabriken
  • In den Wintermonaten Smog in den Städten (durch mit Holz/ Kohle betriebene Öfen in Jurtenvierteln)
  • Begrenzte Trinkwasservorkommen in einigen Gegenden
  • Umweltbelastungen beim Abbau von Bodenschätzen

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Grassbrände, Waldbrände
  • Dürre
  • Die Mongolei liegt in einer seismisch aktiven Zone
  • Staubstürme im Frühjahr

Myanmar

Ökosystem

  • Wälder: 69%
  • Acker und Ernte: 21%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 8%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 2%

Die Umweltstandards Myanmars sind bedingt durch die mangelhafte Entwicklung niedrig. Die Mehrheit der wachsenden Einwohnerschaft Myanmars arbeitet im landwirtschaftlichen Sektor. Der Bedarf an Brennholz steigt an und in der Folge nehmen Rodungen zu.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Druck auf die Umwelt und natürliche Ressourcen durch wachsende Bevölkerung und Wirtschaft
  • Zunehmende Boden- und Luftverschmutzung durch Industrie
  • Abholzung der Wälder (v. a. von Teak-Holz für den Export, zur Gewinnung von Brennmaterial und landwirtschaftlichen Nutzflächen) führt zur Verödung der Böden
  • Rückgang der Biodiversität
  • Zunehmende Wasserverschmutzung durch Industrie und ungeklärte Abwässer
  • Begrenzter Zugang zu Trinkwasser

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Dürreperioden
  • Erdbeben
  • Während der Monsunzeit (Mai bis Oktober) kommt es speziell im Süden des Landes und in den Küstengebieten häufig zu Erdrutschen und Überflutungen, die auch die Strassen- und Eisenbahnverbindungen unterbrechen können
  • Zyklone

Nepal

Ökosystem

  • Acker und Ernte: 47%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 27%
  • Wälder: 20%
  • Spärliche oder karge Vegetation: 6%

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Landesweit Abholzung der Wälder durch den hohen Bedarf an Holz als Brennmaterial und Flächen für die Landwirtschaft sowie ungeeignete Anbaumethoden
  • Bodenerosion (v. a. in Gebirgen) durch:
    • Überweidung
    • Umweltzerstörende Bauarbeiten
  • Zunehmende Landflucht aufgrund der Abnahme der Bodenfruchtbarkeit (durch Bodenerosion, Erdrutsche) sowie Suche nach Arbeit
  • Druck auf die Ressourcen steigt und die Abfallproblematik in städtischen Gebieten nimmt zu
  • Im Katmandu-Tal ist die Luft extrem verschmutzt, vor allem durch veraltete Dieselfahrzeuge und Textilbetriebe
  • Begrenzter Zugang zu Trinkwasser
  • Wasserverschmutzung (durch menschliche und tierische Abfälle, landwirtschaftliche Abläufe und industrielle Abwässer)
  • Zunahme des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft führt zu Kontamination der Wasserressourcen in ländlichen Gebieten
  • Einsatz von Pestiziden und Giften zum Fischen in westlichen Teilen Nepals

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Dürreperioden und Hungersnöte in der trockenen Zeit
  • Erdbeben (und mangelnde Versorgung von Erdbebenopfern)
  • Erdrutsche und Überschwemmungen sind abhängig von der Intensität und Dauer des Sommermonsuns (Juni bis September)
  • Akute Lawinengefahr (im Winter und Frühjahr wie überall in den Bergen)
  • Gefahr der Brüche von Gletscherseen im nepalischen Hochgebirge
  • Schwere Gewitter

Pakistan

Ökosystem

  • Buschland, Savanne und Grünland: 37%
  • Spärliche oder karge Vegetation: 34%
  • Acker und Ernte: 28%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 1%

Starke ökonomische und demographische Entwicklung bei niedrigen Umweltstandards.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Unzureichende Abfallentsorgung und das Einleiten der Abwässer in die Flüsse, Seen und Meer führen zu Wasser-, Luft- und Bodenverschmutzung sowie gesundheitlichen Risiken
  • Entwaldung
  • Bodenerosion
  • Wüstenbildung
  • Versalzung des Bodens
  • Überweidung
  • Druck auf Umwelt durch starkes Bevölkerungswachstum und hohe Bevölkerungsdichte in den Tälern und Ebenen des Ostens
  • Atombombentestgelände in der Provinz Baluchistan im Südwesten des Landes. Das Testgelände in der Region Chagai liegt in unmittelbarer Nähe zu den Nachbarstaaten Iran und Afghanistan.
  • Besonders belastete Region: Karatschi (Schiffsschrottplätze); Bodenbelastung durch Dioxine, Öle, PCBs, Schwermetalle, Asbest u. a.
  • Luftverschmutzung erfolgt durch Industrie und Verkehr v. a. in Städten
  • Die Mehrheit der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, da nur begrenzte Vorkommen vorhanden sind
  • Wasserverschmutzung durch Industrie und Landwirtschaft (Pestizide, Düngemittel und andere chemische Gifte)
  • Häufige Ölverschmutzung der Küsten, besonders vor Karatschi
  • Einleiten von Abwässern in Seen, Flüsse und Meer
  • Besonders belastete Region: Gandaf; Nitratbelastung des Grundwassers
  • Atomreaktoren

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Schwere Erdbeben (vor allem im Norden und Westen des Landes)
  • Überschwemmungen entlang des Indus nach heftigen Regenfällen von Juli bis August

Philippinen

Ökosystem

  • Acker und Ernte: 86%
  • Wälder: 9%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 5%

Unkontrollierte Urbanisierung sowie die schnell wachsende Wirtschaft führen zu zunehmenden Umweltproblemen.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Durch Bevölkerungswachstum zunehmender Bedarf an landwirtschaftlichen Nutzflächen
  • Abholzung der Wälder und in der Folge Bodenerosion
  • Vergiftungen durch Pestizideinsatz in der Landwirtschaft
  • Verschmutzung durch Tagebau und durch Energiegewinnung über fossile Brennstoffe (Kohlekraftwerke)
  • Besonders belastete Gebiete:
  • Südosten (Mt. Diwalwal); Quecksilberverseuchung von Boden, Fischen und Wasser durch Goldabbau
  • Marilao (Meycauayan, Obando Fluss); starke Verunreinigungen durch Chrom, Schwermetalle, Pestizide, Abwasser. Von hier auch Kontamination der Manilabucht mit entsprechender Belastung der Fischbestände
  • Luft- und Wasserverschmutzung in Ballungsgebieten, v. a. in Manila
  • Eindringen von Salzwasser in das Grundwasser
  • Große Teile der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser
  • Zunehmende Verschmutzung der Mangrovensümpfe an der Küste bedroht den dortigen Fischbestand
  • Zerstörung der Korallenriffe
  • Ausbeutung der Fischgründe
  • Atomreaktoren: IAEA

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Tsunamis (Flutwellen nach Seebeben)
  • Erdbeben
  • Erdrutsche
  • Taifune (häufig Juni bis Oktober)
  • Zu den aktiven Vulkanen zählt u. a. der Mayon

Singapur

Ökosystem

  • Städtische und bebaute Gebiete: 39%
  • Acker und Ernte: 31%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 16%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 14%

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • In Singapur haben sich große Probleme durch das schnelle Wachstum und die Urbanisierung entwickelt
  • Durch hohe Besiedelungsdichte auf relativ kleiner Fläche kommt es zu:
    • Starker Luftverschmutzung
    • Sehr hohem Verkehrsaufkommen
    • Lärmbelästigung
    • Enormen Mengen an Kohlendioxidabgasen
    • Problemen bei der Entsorgung von Müll
  • Durch Ölraffinerien und verarbeitende Industrie kommt es sowohl zu Luftverschmutzung als auch zur Anhäufung von Industrieabfällen, die gesondert entsorgt werden müssen
  • Saisonaler Rauch „Haze“ von den jährlichen Brandrodungen in Indonesien
  • Nur begrenzte Trinkwasserressourcen vorhanden

Sri Lanka

Ökosystem

  • Acker und Ernte: 82%
  • Wälder: 13%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 4%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 1%

An der Küste herrscht starke Brandung und die Strömungen verändern sich ständig.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Kriegsereignisse haben vor allem im Norden zu umfangreichen Umweltschäden geführt
  • Hohe Entwaldungsrate der Regenwälder, dadurch starke Bodenerosion und Verlust der Artenvielfalt (diese wird außerdem durch Wilderei bedroht)
  • Der Bergbau fördert die Küstenabtragung und Schadstoffbelastung
  • Durch die Tsunami-Katastrophe sind die Böden über weite Flächen mit Salz kontaminiert
  • Über zerstörte Tankstellen sind Erdölprodukte in das Erdreich gelangt, durch Phytotechnologien sollen die Böden wieder gereinigt werden
  • Erhöhte Luftverschmutzung, besonders in Colombo, durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe sowie das Verkehrsaufkommen
  • Verschmutzung der Trinkwasserressourcen durch industrielle Abwässer

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Starke Stürme in der Monsunzeit (im Südwesten Mai bis September, in den übrigen Gebieten November bis Februar)
  • Überschwemmungen während der Monsunzeit

Taiwan

Ökosystem

  • Acker und Ernte: 63%
  • Wälder: 27%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 7%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 3%

Die hohe Bevölkerungsdichte in den Städten sowie Industrie und Landwirtschaft (Schweinezucht) tragen zur Belastung der Umwelt bei.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Geringer Standard der Entsorgung industrieller (incl. schwach radioaktiver) Abfälle
  • Handel mit bedrohten Tierarten
  • Luftverschmutzung erfolgt durch Industrie; durch die starke Luftverschmutzung kann es zur Beeinträchtigung der Sicht kommen
  • Wasserverschmutzung erfolgt durch Industrieabfälle und der Einleitung ungeklärter Abwässer
  • Verunreinigung der Trinkwasserressourcen
  • Atomreaktoren: IAEA

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Während der Trockenzeit herrscht Wasserknappheit
  • Taiwan liegt in einer von Erdbeben gefährdeten Zone
  • Starke Regenfälle können Erdrutsche auslösen
  • Taifune und tropische Stürme
  • Starke Regenfälle können Überschwemmungen verursachen

Thailand

Ökosystem

  • Acker und Ernte: 58%
  • Wälder: 31%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 9%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 2%

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Abholzung der Wälder sowie die Gewinnung neuer landwirtschaftlicher Nutzflächen verstärkt Bodenerosionen
  • Bodensenkungen in Bangkok
  • Wildtierbestände werden durch illegale Jagd bedroht
  • Starke Luftverschmutzung durch Autoabgase in Ballungsräumen (v. a. in Bangkok)
  • Bedrohung der Wasservorkommen
  • Wasserverschmutzung durch organischen Abfällen und Fabrikabwässer
  • Probleme im Abwasser- und Abfallmanagement
  • Luftverschmutzung durch Emissionen von Kraftfahrzeugen
  • Konzentration an Giftstoffen durch Müllverbrennung
  • Zerstörung des Lebensraumes Wasser (sowohl Inlandgewässer als auch Küste) durch Überfischung und Fischfarmen
    • Zerstörung von Korallenriffen bedroht Artenvielfalt
  • Atomreaktoren

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Dürreperioden
  • Taifunausläufern von Mai bis November (Regenzeit)
  • Flutwellen durch Seebeben
  • Erhebliche Überschwemmungen vor allem im Süden des Landes und im Mekong-Gebiet an der Grenze zu Laos

Tibet

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Abholzung der Wälder
  • Bodenerosion
  • Trinkwasservorräte sind begrenzt

Timor-Leste / Osttimor

Bürgerkriegsbedingte Schäden.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Abholzung der Wälder
  • Brandrodung
  • Bodenerosion
  • Trinkwasservorräte sind begrenzt

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Intensive Niederschläge in der Regenzeit (Dezember bis April) können
    • Sturzbäche
    • Abtragung eines Teils des Erdreiches (Erdrutsche) verursachen
  • Erdbeben
  • Tsunamis
  • Tropische Wirbelstürme

Vietnam

Ökosystem

  • Acker und Ernte: 56%
  • Wälder: 35%
  • Buschland, Savanne und Grünland: 7%
  • Feuchtgebiete und Gewässer: 2%

Nach wie vor leidet Vietnam an den Folgen des zurückliegenden Krieges: Massiver Einsatz von Entlaubungsmitteln, Blindgänger und nicht entsorgte Landminen fordern auch heute noch Opfer. Außerhalb der Touristenziele und -routen stellen nicht explodierte Bomben und Minen immer noch eine ernst zu nehmende Gefahr dar. Die Minenfelder sind in der Regel gekennzeichnet. Bei individuellen Ausflügen in abgelegene Gebiete ist es dennoch ratsam, sich bei den lokalen Sicherheitsbehörden und/oder der Bevölkerung zu informieren.

Starkes Bevölkerungswachstum und unbeaufsichtigte Migration führen zur Knappheit von Land, Wasser und weiteren Ressourcen. Die Modernisierung und Industrialisierung führt zu einer stetig wachsenden Nachfrage von Rohstoffen und Energien. Außerdem ist eine fortschreitende Klimaschädigung zu beobachten, da Umweltschutzmaßnahmen unzureichend vorhanden sind.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Abholzung der Wälder zur Erweiterung landwirtschaftlicher Nutzflächen (Brandrodung)
  • Raubbau und intensive Ausbeutung der Böden
  • Bodenerosion
  • Niedrige Standards der städtischen und industriellen Abfallentsorgung
  • Abwanderung der Landbevölkerung in die Ballungsgebiete, bes. Hanoi und Ho Chi Minh Stadt, die dort zusätzliche Umweltprobleme mit sich bringt
  • Waldbestand stark rückläufig und Bedrohung der Artenvielfalt
  • Starke Luftverschmutzung in den Ballungsgebieten, verursacht durch Städtische- und industrielle Abgase
  • Wasserverschmutzung und Überfischung bedrohen die Meeresfauna
  • Die Trinkwasservorkommen sind durch Verunreinigung des Grundwassers begrenzt
  • Die Verschmutzung von Flüssen schwankt regional stark; es wurden Belastungen durch Schwermetalle nachgewiesen
  • An den Küsten wirkt sich die schlechte Wasserqualität auf das Meeresklima aus
  • Atomreaktoren

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Wirbelstürme, Taifune und Überschwemmungen (Mai bis Januar) v. a. in den Küstenregionen und im Mekongdelta
Letzte Aktualisierung: 15.06.2019