Arktis-Antarktis

Tagesaktuelle Informationen

Hinweis: Ländereinträge werden nicht regelmäßig überarbeitet!

Antarktis

Die Auswirkungen steigender Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre sind weltweit am stärksten in der Antarktis zu beobachten. Seit 1982 wächst das Ozonloch über der Antarktis. 1998 zeigten die NASA Satellitendaten, dass das antarktische Ozonloch 27 Mio. qkm  umfasste. Bedeutende Bereiche vom Schelfeis können sich infolge der regionalen Erwärmung lösen.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Ablagerung giftiger Abfälle
  • Ölverseuchung der eisfreien Areale
  • Zerstörung sensibler Lebensräume mit Bulldozern und Dynamit infolge der Entstehung von mehr als 40 Forschungsstationen in den letzten 50 Jahren

Natürliche Umweltgefahren (Vorkommen möglich)

  • Katabatische Winde, die von der Erdanziehungskraft gesteuert werden, vom Landesinneren in den Küstenbereich
  • Vulkanismus auf „Deception Island“ und in einigen Bereichen der Westantarktis

Grönland

Das Inlandeis Grönlands beinhaltet 10 % der Süßwasserreserven der Welt. Sollte das Eis irgendwann einmal schmelzen (z. B. durch globale Erwärmung), so würde der Meeresspiegel weltweit um sechs Meter ansteigen! Etliche Hafenstädte und Inseln würden überflutet. Das Inlandeis hat große Bedeutung für das Klima, denn es wirkt als Barriere für die Luftströmungen der nördlichen Halbkugel.

Gesellschaftlich und industriell bedingte Umweltgefahren

  • Bedrohung der Robben durch Jagd nach Robbenfellen
  • Gefährdung von Menschen, Tieren und Pflanzen durch Dauergifte (kommen über die Luft aus gemäßigten und tropischen Breiten und gelangen durch Niederschlag aus der Atmosphäre auf die Erde)
  • Gefahr der Ölverseuchung durch Ölplattformen und Tankerunfälle in der Arktischen See
  • Grönlands Reichtum an Naturressourcen weckt das weltweite Interesse den bisherigen Fokus der Öl- und Gasförderung auf Bergbau zu erweitern, was eine Verschmutzung und Schädigung der Umwelt mit sich ziehen könnte.
Letzte Aktualisierung: 15.06.2019