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Fußball-Religion

„Balleluja! … Christen, Muslime und Juden, sie haben ihren Frieden mit der größten säkularen Religion der Welt gemacht. Viele fromme Fußballspieler zeigen jede Woche, dass man die vielen verschiedenen Arten des Glaubens verbinden kann. Der Fußballgott ist tolerant, wenn man ihn nicht reizt … Kirchen wie Stadien füllen sich im Wochenrhythmus; wie der Kirchgänger das gebügelte Hemd nimmt, holt der Fan seine emblemgeschmückte Jeansjacke aus dem Schrank, sinnigerweise „Kutte“ genannt. Fan – das kommt vom lateinischen „fanaticus“ und bedeutet „von einer Gottheit in Entzückung, in Raserei versetzt“. Der Fan bekennt sich zu seinem Verein und kennt seine Vereinshymne auswendig wie der Kirchgänger sein „Großer Gott wir loben dich“. Das Lehramt der Fifa hat die Regeln festgelegt, ein Dogmenwächter in Schwarz sorgt für ihre Einhaltung; Fans wie Spieler verfluchen ihn, und akzeptieren ihn doch. Der wahre Sündenbock sitzt auf der Trainerbank: Einmal im Jahr, am Jom Kippur-Tag, lud das Volk Israel einem Ziegenbock symbolisch alle Fehler, Versäumnisse und Sünden auf und jagte ihn mitsamt derselben in die Wüste. Im modernen Fußball hat sich das aufs schönste bewährt.“ Zitat: SZ 14.01.2017

(Eigentlich) ist Fußball-Spielen gesund.

Wenn Kinder kicken, toben sie sich deutlich knochen-schonender aus, als bei Handball oder Hockey. Und nebenbei lernen sie noch die Regeln von Gewaltfreiheit und Teamwork.

Bild: Thakek-Provinz, Laos 2018 (Jäger)

Wo Jugendliche in Vorstädten, Flüchtlingslagern oder Dörfern mit Bällen schiessen, geht es friedlicher zu, als in Gegenden, wo sie mit Holzgewehren für den Krieg trainieren.

Man braucht eigentlich nichts weiter als einen Bolzplatz und eine Lederkugel. Anderes als beim Golfen, Tennisspielen oder Segeln.

Spitzen-Fußballer stammen oft aus einfachen Verhältnissen. Daher stecken sie mit ihrer eigenen Begeisterung viele andere an, die nur zuschauen.

Was sich im Spiel gut anfühlt, schadet nicht und ist meist auch gesund.

Gewandt und prozess-orientiert mit Kindern oder Kumpels hinter einem Ball herzulaufen, trainiert den Kreislauf und schont die Gelenke.

Warum tun das nur so wenige?

Die Konsument:innen medialer Events, für die die modernen Gladiator:innen ihre Knochen ruinieren, verlieren immer weiter an Bewegungskompetenz. Und setzen vor ihren Smartphones, TV-Sets und Laptops Fett an. Während ihre Helden medizinisch aufgepäppelt und zusammen-operiert werden:

“ Stefan Kießling hört jetzt auf seine Hüfte. Schluss nach 15 Jahren. Dass er in einigen Jahren wohl ein künstliches Hüftgelenk brauchen wird ist Stefan Kießling bewusst. „Ich bin auf jeden Fall gefasst darauf“ sagt der Ex-Nationalspieler. „Im Moment denke ich bewusst noch nicht darüber nach aber wenn die Schmerzen nach dem Karriereende nicht weniger werden, muss ich mir darüber Gedanken machen.“ .. Physisch war das zusätzliche Jahr ein Quälerei, meinem Körper habe ich damit sicherlich keinen Gefallen getan“ gesteht er insgesamt ist er im Rückblick super-stolz auf seine Karriere.“ dpa 09.05.2018

Die „schönste Nebensache“ der Welt

Fußball lenkt ab von alltäglichen Sorgen und Nöten. Der Glaube an das Gute auf dem Rasen gibt Halt. Die Verbundenheit mit „unseren Jungs“ bietet Schutz in der vorgestellten Gemeinschaft. In nur 90 Minuten werden die nervigen Nachrichten von Kriegen, Migration, Reichtum & Armut, Todesviren, Stagflation, Vertreibung, Umwelt-Zerstörung usw. verdrängt.

2006: Sommermärchen mit Helden. 2022: Unser neuer Held heißt Niclas Füllkrug (29 J.): „.. Außenbandriss, Syndesmosebandanriss, Kreuzbandriss, Knorpelschaden, kleinere Blessuren. Seit 2012 900 Fehltage … er traf aus drei Metern keinen Möbelwagen mehr, wäre womöglich bald verkauft worden … Und dann …. (WM 2022) … Man kann aus Füllkrugs Geschichte eine Lebensweisheit herauslesen: Man gibt nicht auf.“ Gertz, SZ 29.11.2022

Die elf rennenden Helden symbolisieren eine Handlungsgemeinschaft, für die man sich aufopfert. Unsere Helden müssen gewinnen. Scheitern sie, werden sie verhöhnt. Oder sie werden betrauert, aber nur, wenn sie wirklich alles gegeben haben.

Sie dürfen nur nicht schwächeln, sich schonen oder an ihre Gesundheit denken.

Kriegerisches Heldenverhalten war in der Steinzeit sehr erfolgreich. Damals erschlugen die Supermänner ihre Tod-Feinde und kamen mit reicher Beute zurück ins Stammeslager, wo sie reich belohnt wurden. Bei vielen modernen Kriegen ist es so bis heute.

Ist es nicht paradox, dass ein Kriegsritual der Völkerverständigung dient:

Wenn alle Menschen Fußballspielen würden,
gäbe es keine Kriege.
Aber es spielt nicht jeder Fußball.
Sepp Blatter (FIFA Präsident, 2006)

Der Fußballgott wird dringend benötigt

„Krooser Gott, wir loben dich!“ …
Es herrscht im Fußballhimmel ein Rotationsprinzip. …
„Gott ist Kroos“, aber Toni Kroos ist gewiss nicht der letzte.
Die Weltreligionen könnten davon einiges lernen. SZ 25.06.2018

Die Werte des „Westens“ zerbröseln, der Glaube an weiteres „nachhaltiges Wachstum“ schwächelt, der Todesangst-Kult verliert an Kraft, und zu allem Überfluss steht eine Rezession in der Tür.

Ist es nicht schön, wenn wildfremde Menschen sich miteinander freuen und feiern, trotz der Multikrisen, die die Existenz der Menschheit bedrohen? Wenn Kriege vorübergehend (zumindest hier) nicht mit Waffen, sondern nur symbolisch auf dem Spielfeld ausgetragen werden?

Irgendwie kommt keine Begeisterung auf für die WM 2022

La’eeb der alberne Fifa-Un-Geist, der durch Qatar huscht, erinnert an die flüchtige Moral eines Geldsackes. Und nicht an fröhlich-geerdete Kinder auf einem Bolzplatz. Der Segen des Fifa-Papstes Infantino an die Gläubigen missriet. Niemand kauft ihm seine Scheinheiligkeit ab, wenn er sich prostituiert. Außerdem vermiest die Presse der Fußball-Gemeinde seit Wochen den Spaß an diesem Feuerwerk der Illusionen. Denn sie will zeigen, dass wir „im Westen“ höheren Werten dienen, als zufällig zu Reichtum gekommene, aber weiter „im Mittelalter verhaftete Kameltreiber“.

Mit dem Streit um symbolische Armbinden wird verdeckt, dass hinter der Fassade der Fußballreligion ein kalter Krieg tobt, in dem die Scheichs in Qatar eine zwielichtige Rolle spielen. Der „Daumennagel Saudi-Arabiens“ verursacht nicht nur seinen unmittelbaren Nachbarn, sondern auch den USA und „uns“ manchmal krampfhafte Schmerzen.

Qatar leistet sich z.B. den wirksamen Nachrichtensender Aljazeera, der dem Brei üblicher Propaganda manchmal gefährlich offen widerspricht. Qatar kungelt mit dem Iran. Der Emir telefonierte vor der WM-Eröffnung mit Putin. Und schloss zeitgleich einen Gas-Lieferungs-Vertrag mit China ab.

Qatar kommuniziert aber auch mit anderen Ländern (wie Saudi-Arabien, VAR, Afghanistan, Indien, Tansania uva.), die glauben erkannt zu haben, dass Rohstoff-Besitz in der Neuzeit wichtiger werden könnte, als die Herrschaft über virtuelle Konten voller US$. Finanzblasen kann man vielleicht nicht ewig weiter aufblasen, ohne über die zu herrschen, in deren Ländern die materiellen Werte unter der Erde liegen. Still und leise scheint Qatar also auch „gegen unsere“ Interessen zu handeln. Qatar gehört nicht zu uns (zu dem „freien Westen“), wie andere Ferienparadiese. Auch wenn Qatar sich in immer mehr DAX-Unternehmen einkauft. Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck glaubte zwar in Qatar einen Bückling machen zu müssen, damit man ihm gnädig sei und Flüssig-Gas verspreche (am 20.03.2022). Aber seine Minister-Kollegin Nancy Faser, mit LGBTQIA+ Binde am Arm, betrachtet wohlwollend „ihre Männer“, die sich die Hand vor den Mund halten. Damit ist die Überlegenheit „unseres Wertesystems“ gegenüber dem arabischen Kapitalismus eindeutig belegt (oder?).

Qatar ist für „uns“ (im „Nord-Westen“) unverzichtbar und „unheimlich“ zugleich. Denn das kleine aber mächtige Scheichtum segelt zwischen den Machtblöcken wie einst Odysseus zwischen Scylla und Charybdis. Und beharrt auf kulturellen Eigenheiten, die uns nicht passen.

„Unseren“ Medien fällt es daher schwer, die Verheißung des Glücks des Welt-Events in Qatar zu verkünden. Aber offenbar ist die Qatar-WM 2022 alternativlos:

Denn an was sollten wir im „Neuen Normal“ denn gerade sonst glauben?

Brot und Spiele

Thakek, Laos 2018 (Jäger)

Der kommerzielle Hochleistungssport verheizt die modernen Gladiator:innen. Immer jüngere Stars müssen „alles“ geben. Der Spaß am Fußball wird ihnen gründlich ausgetrieben. Sie sollen „liefern“, gegen ihre „inneren Schweinehunde“ kämpfen, und immer voller Einsatz bringen, bis sie zusammenbrechen.

So wie der Franzose Benjamin Pavard, der 2020 nach einer Gehirnerschütterung (im EM Spiel gegen Deutschland) 100 Minuten auf dem Platz durchhielt.

Auf dem gleichen Event erlitt Christian Erikson einen Herzstillstand. Er überlebte. Antonio Puerta vom FC Sevilla war 22 Jahre alt, als er 2007 während eines Spiels zusammenbrach. Er verließ den Platz noch selbständig und starb dann (an Herzversagen). Auch der Kameruner Marc-Vivien Foé starb 2003 im Halbfinale des Confederations Cup in Frankreich an Herzversagen. So wie auch der Ungar Miklos Feher 2004.

„Noch kräftig mal eins auf die Nuss:
Gehirnerschütterungen lassen sich im Profisport wohl kaum vermeiden.“
G. Rüschemeyer, Faz 12.06.2016

Alle Hochleistungssportarten, nicht nur der Fußball, gefährden die Gesundheit. Die durch Leistungssport verursachten Schäden nehmen zu (Spiegel 2017). Denn die Athlet:innen werden immer jünger, und erleiden deshalb früher und nachhaltigere körperliche Störungen: durch Doping, Gehirnerschütterungen oder Gelenkverschleiß (Driban 2017) u.a.

Intensives Fußballspiel im Wachstumsalter kann z.B. die Entwicklung einer O-Bein-Stellung (Genu varum) begünstigen, die mit einem erhöhten Risiko einer Kniegelenkarthrose einhergeht. (Thaller 2018)

Kinder werden schon früh als Ausnahmetalente gedrillt. „Das Ziel“ soll ihnen wichtiger erscheinen, als die unmittelbaren Rückmeldungen ihrer Gelenke. Der Spaß am Spiel wird ihnen ausgetrieben, und durch den Zwang ersetzt, siegen zu müssen, um einen hässlichen Blechtopf in Händen zu halten. Das geht dann solange gut, bis sie irgendwann nach mehreren Operationen als körperliche Wracks enden.

„Das Champions-League-Finale 2018 entschied der Spieler Ramos offenbar durch K.o.“
Liverpools Torwart Loris Karius (24) verlor nach einer Gehirnerschütterung vorübergehend das räumliche Sehen verlor. SZ 06.06.2018

Durch Fußball in die kollektive Trance

Die elf Profi-Krieger geraten im „Spiel“ in einem hypnotischen Ausnahmezustand. Ihre Trance-Logik unterscheidet sich deutlich von üblichem Denken, Fühlen und Handeln (Mérő 2002): Die Fähigkeit zu kritischer Analyse ist ebenso herabgesetzt wie die Schmerzschwelle. Sie öffnen sich un-logisch-traumartigen Zusammenhängen, optischen oder akustischen Illusionen, Suggestion und Aufmerksamkeitslenkung. In diesem Geisteszustand sind sie dann in der Lage, deutlich überlegene Gegner zu besiegen.

Bei üblichen körperlichen Belastungen setzen wir etwa 2/3 unserer Kraft-Möglichkeiten ein. Bei einem deutlich effektiveren Bewegungsfluss (Flow) etwas mehr. Und in Notsituationen vielleicht 95%. Von Fußballprofis wird aber erwartet, dass sie 120% geben, also (durch Hormonausschüttungen) ihre letzten Notreserven mobilisieren. Marathon-Läufer beschreiben diesen Übergang in die Trance als „Durch-die-Wand-laufen“. Bei diesem zielgerichteten Geschehen verwandelt sich das „Ich“-Bewusstsein: Alle körperliche und psychische Energie wird der Zielerreichung untergeordnet:

„Moderner Sport (wie Ski-cross) ist eben „gefährlich .. Sturzgefahr besteht immer … Aber wichtiger ist es, sportlich für Aufsehen zu sorgen und ehrgeizige Ziele zu erreichen!“ (dpa 20.02.2018)

Die Profi-Spieler sind (in Trance) perfekt mit einem schnellen Bewegungsfluss verbunden, und werden gelenkt von einer starken Intension (oder dem Geschrei des Trainers oder der Fans). All ihre Körperzellen sind einbezogen, und es gibt keinen Raum mehr für andere Gedanken, Überlegungen oder ziellos-spielerische Bewegungen. Alles ordnet sich dem Ziel unter und Kollateral-Schäden, wie gezerrte Bänder oder Muskeln, kommen dabei eben vor.

Außer den Helden hat Fußball noch ganz andere Rollen zu bieten:

Den kreativen Coach, der als einziger Neues erdenken darf und seine Gruppe spirituell lenkt (solange er damit Erfolg hat). Oder den Medizinmann, der die Knochen auf Hochleistung trimmt, bis der Held mit definitiv geschredderten Gelenken ausgesondert wird. Oder den Richter und Linienpolizisten, die das Ordnungssystem symbolisieren. Oder Medienpriester, die Segen verteilen oder in die Hölle verdammen. Oder die schönen Partner:innen, die die Helden nach ihrem Sieg mit Sex belohnen, oder sie nach ihren Niederlagen beweinen und trösten. Oder die großen Wirtschaftsbosse, die die Fäden in der Hand halten, und die Menschen kaufen, ausbeuten und verkaufen.

Das alles (und noch viel mehr) macht die hypnotische Wirkung von Fußball aus, die bewirkt, dass ganze Völker in einen Ausnahmezustand verfallen.

Die Fans, die im Geist mit rennen, ohne irgendetwas zu tun, werden von diesem psychischen Ausnahmezustand angesteckt. Weil ihre Gladiator:innen nicht nur an sich denken, sondern sich im Team einfügen und sich widerspruchslos in der Gruppen-Trance für den gemeinsamen Ruhm aufopfern. Ihre Gemeindemitglieder fiebern, stöhnen und jubeln, und verlieren sich im starken Gemeinschaftsgefühl. Glücklich grölend zeigen sie, wie sie mit dem großen Ganzen verbunden sind, durch Trikots, Mützen, Symbole, Fahnen, Wappen, die von den anderen, den Gegnern, unterscheiden.

Bild: Thakek-Provinz, Laos 2018 (Jäger)

Nur bei der WM 2022 in Katar wird es für die dortigen Fans (dieses Mal) nicht so einfach sein in eine Trance zu fallen. Denn trotz der Hitze, dürfen sie sich nicht mit Alkohol voll-laufen lassen, was aber zum Ritual des Fußballkultes dazu gehört.

Ob die richtige, transzendente Stimmung aufkommen wird ist nicht gewiss. Vielleicht dürfen sie (verschwitzt und müde nach dem Stadium) an der Hotel-Bar einen heißen Weihnachtspunsch aufs tiefgekühlte Hotel-Zimmer bestellen.

Politiker:innen, die sich nicht als Fußball-Fan outen, sind nicht normal.

Fast nichts anderes lenkt so wirksam von der Realität ab, wie die Droge Fußball,. Deshalb werden immer größere Stadien in Beton gegossen (Mercedes-Benz Stadium in Atlanta /USA). Politiker:innen, die offenbaren würden, sie glaubten nicht an den Fußball-Gott, hätten keine Chancen gewählt zu werden. Deshalb sind ihnen die Schaukämpfe der Spitzenprofis so wichtig.

Während ihnen Bewegungsförderung von Kleinkindern und Jugendlichen ziemlich gleichgültig bleibt.

Fußball ist zudem ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die achtzehn Vereine der Fußball-Bundesliga geben über 800 Millionen Euro für ihr Profi-Personal aus. Allein der Verein Bayern München setzt jährlich weit mehr als 500 Mill. € um. Alles zusammengenommen steht in Deutschland für den Fußball wesentlich mehr Geld zur Verfügung als für die wissenschaftlichen Forschungsinstitutionen der Leibnitzgemeinschaft, deren über 17.000 Mitarbeiter mit einem Gesamtetat von 1,5 Mrd. € zurechtkommen müssen, im Vergleich zum Fußball-Weltverband FIFA mit einem Ertragsbudget von 5,7 Mrd UD $ für 2015-2018.

Die „schmutzigen Geschäfte“ mit diesen unproduktiv verschleuderten Milliarden wurden schon 2012 beschrieben, aber wirkliche Veränderungen sind nicht in Sicht, weil zu viele davon profitieren. (Kistner 2012).

„Fußball ist ein zu dickes Geschäft, dass man nicht selbst zerstört.“
Frey A., FAZ 12.06.2016

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Letzte Aktualisierung: 30.11.2022