Pandemrix® und Narkolepsie

Immer neue Fragen“

„GlaxoSmithKline: Hersteller von Schweinegrippe-Impfstoff ignorierte Risiken. Etwa 30 Millionen Europäer erhielten vor neun Jahren den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix. Schon damals gab es erhebliche Sicherheitsbedenken. Jetzt werden neue, schwere Vorwürfe bekannt.“ Spiegel. 21.09.2018

2009 wurde in einer weltweiten Massenkampagne ein bis dahin neuartiger Influenza-Impfstoff eingesetzt (Pandemrix®). Begründet wurde dieses  bevölkerungs-bezogene Experiment mit einer (irrtümlich vermuteten) drohend-hohen Sterblichkeitsrate bei Ungeimpften. Die Versicherungen der Gesundheitsbehörden, der Impfstoff sei sorgfältig geprüft worden, erwiesen sich im Nachhinein als falsch. Zumal interne Reports der Herstellerfirma offenbar frühzeitig auf Sicherheitsmängel hingewiesen hatten  (Doshi 2018).

Warungen, wie u.a. die von Prof. Kochen (DEGAM), wurden dennoch ignoriert: 

Infographik, BMJ Doshi 2018

Bekämpfungswahn

Die Weltgesundheitsorganisation und ihre nationalen Schwesterbehörden starteten eine bis dahin größte Massenanwendung von Pharmaprodukten. Allein in Deutschland wurden 2009 etwa fünf bis sechs Millionen Dosen verimpft, und weitere 29 Millionen unverbrauchte Dosen mussten anschließend entsorgt werden. Zusätzlich wurden die Grippe-Medikamente Tamiflu® und Relenza® eingelagert, in den USA im Wert von 1,3 Mrd. US$ und in England von 424 Mill Pfund (Cochrane 2014).

In Europa verweigerte sich nur Polen der Vermarktung von Pandemrix®. Systematisch-begleitende Postmarkenting-Studien wurden von den Gesundheitsbehörden unterlassen. Die Influenza-Epidemie verlief im Vergleich zu den Vorjahren relativ mild, und in Polen wurden trotz fehlender Impfung keine ungewöhnlichen Erkrankungs oder Sterblichkeitszahlen nachgewiesen.

Aufgrund individueller Meldungen betroffener Patienten fiel im Anschluss an die Massen-Impfkampagne von Pandemrix® in Europa ein Anstieg der Zahl der Narkolepsie-Erkrankungen auf.

Narkolepsie

Narkolepsie-Patienten leiden an einer schweren Hirnfunktionsstörung, bei der zentrale Rhythmus-Zellen betroffen sind. Den Betroffenen gelingt es nicht mehr, einen geregelten Tag-Nacht-Wechsel aufzubauen.

Liblau R: Putting to sleep by immune cells, Nature 04.10.2018, 562:46-47:
„Die Schlafstörung Narkolepsie (betrifft 1/2000 Menschen und) entsteht durch Verlust von Nervenzellen, die das Eiweiß Hypocretin herstellen. Auf Hypocretin ausgerichtete Immunzellen wurden jetzt bei Patienten mit Narcolepsie nachgewiesen. … Es bestand ein erhöhtes Risiko für Narcolepsie bei Impfungen mit dem H1N1-2009 Variante des Influenzavirus. Kreuzreaktivität kann entstehen, wenn eine T-Zelle des Immunsystems ein Antigen-Eiweiß erkennt, das strukturelle Ähnlichkeiten zu einem körpereigenen Protein aufweist …“  (freie Übersetzung: Jäger)

Die schwere Form der Narkolepsie mit kurzzeitigem Muskelversagen wird durch den Verlust von Nervenzellen verursacht, die das Mini-Eiweiß (Neuropeptid) Hypocretin oder Orexin tragen. Hypocretin wird von den Nervenzellen im Mittelhirnbereich unterhalb des Thalamus (demTor zum Bewusstsein“) hergestellt. Bei der Entstehung der Narkolepsie spielen sowohl genetische als auch Umweltfaktoren eine entscheidende Rolle. Die meisten Patienten mit Narkolepsie bestitzen einen bestimmten Gentyp (der mit dem Leukozytenantigen HLA-classII-DQB1*0602 einhergeht). (Sarkanen 2018)

Zellen der Immunabwehr können das natürlich-vorkommende Zell-Antigen bei bestimmten Immun-Stimulationen als fremd erkennen, wenn die Struktur eines von außen herangetragenen Fremd-Eiweißes Ähnlichkeiten aufweist. Als potentielle Auslöser für solche autoimmun-vermittelten Mechanismen können entweder Influenza-Viren selbst in Frage kommen (wie bei Narkolepsie in China vermutet) oder bestimmte Impfstoffe, wie Pandemrix®. (Dye 2016)

Verteilung des Antigens HLA-DQB1*0602. Aus Ahmed. Hum Vaccin Immunother. 2016

Narkolepsie und Pandemrix®

Die Ergebnisse sorgfältiger Nachuntersuchungen in Finnland, Großbritannien und Frankreich lassen vermuten, dass das Risiko für das Entstehen einer Narkolepsie bei 1: 10-15.000 Pandemrix®-Impfungen lag. (Ahmed 2015) Bei Kindern stieg das Risiko für Narkolepsie nach Impfung um das 4 bis 14-Fache und um das 2 bis 7-Fache bei Erwachsenen. (Stowe 2016, Sarkanen 2018).

Insgesamt sollen durch Pandemrix® in Europa etwa 1.300 Personen an Narkolepsie erkrankt sein. (Vogel, 2015, Doshi 2018) Die Dunkelziffer ist groß, denn die Vermarktung von Pandemrix® an dreißig Millionen Europäern wurde 2009 nicht durch epidemiologische Studien begleitet.  Die bekannten Fälle an Narkolepsie beruhen ausschließlich auf den individuellen Meldungen betroffener Patienten und deren Ärzte. Sie beinhalten weder leichtere noch untypisch-ähnliche Störungen, noch Fälle, die erst einige Jahre nach dem auslösenden Ereignis auftreten. (Verstraeten 2016, Bollaerts 2016).

An expert is a person who avoids the small errors
while sweeping on to the grand fallacy.
Murphy’s Law

2015 wurde erstmals vermutet, dass ein Eiweißbestandteil des verwendeten Antigens von Pandemrix® zu Antikörperbildungen gegen ein zellständiges Eiweiß im Gehirn (das Neuropeptid Hypocretin) geführt habe. Das sei bei anderen ähnlichen Influenza-Impfstoffen, die u.a. in Kanada hergestellt wurden (Arepanrix®) nicht der Fall gewesen. (Ahmad 2015

Der neuartige Pandemrix®-Zusatzstoff „AS03“ habe bei der Narkolepsie-Auslösung keine wesentliche Rolle gespielt (Ahmad 2015).

„ASO3“: Öl-in-Wasser-Emulsion: Inhalt pro Impfdosis:
0,5 ml 10,69 mg Squalen, 11,86 mg DL-α-Tocopherol und 4,86 mg des Emulgators Polysorbat 80 in einer Phosphatpufferlösung

Zusatzmoleküle, wie u.a. ASO3, sind bei Impfstoffen wichtig, um eine wirksame Immunantwort auf die Impfung auszulösen (Jackson 2015). Dieser Wirkmechanismus birgt bei einem vorgeschädigten Immunsystem ein Risiko für Immunfunktionstörungen. (Shoenfeld 2018)

Steward
Mut zum bohrenden Nachfragen: Über drei Jahrzehnte lies die Epidemiologin A.S. nicht locker, bis zum Beweis, dass etwas „Harmloses“  für Ungeborene gefährlich war.

Auch in anderen Untersuchungen konnte ein Zusammenhang zwischen AS03 (in Pandemrix®) und dem Narolepsie-Risiko nicht nachgewiesen werden (Ahmed 2016, 1, 2). Die oben genannten Zusammenhänge der Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Rezeptoren der Rhythmuszellen sei ebenso wie eine genetische Disposition (Vorkommen von HLA-DQB1*0602) bestätigt worden. Dies erkläre, warum die Narkolepsierisiken weltweit so ungleich verteilt gewesen seien (Canelle 2016).

Viele Fragen sind trotz des Einsatzes großer Expertenteams weiterhin ungeklärt, da es sich bei der Narkolepsie-Auslösung nicht um einfache Ursache-Wirkungsbeziehungen handelt.

Für manche Forscherinn/en scheint es (erstaunlicherweise) immer wieder verwunderlich zu sein, dass bei einfachen Interventionen in hochkomplexe Systeme mit völlig unkalkulierbaren (und im Nachhinein oft nicht mehr aufklärbaren Wirkungszusammenhängen) gerechnet muss:

The complexity of this disease process is why our original investigation assembled an international team of 20 experts spanning vaccine discovery and development, informatics, formulations, in vitro cell biology, biologics (antibody) profiling, quantitative sciences, assay development, epidemiology, neurosciences, immunology, and mass spectrometry. … More lessons are sure to be learned from ongoing studies in narcolepsy and vaccine-associated narcolepsy. Ahmed 2016

Immunstörungen, Diabetes Typ 1 u.a.

Pro einer Million Impfungen mit Pandemrix® sei es zu 3-6 Fällen schwerer Nervenerkrankungen (PEI 2012, Romio 2014) gekommen. Guillain-Barré / Miller-Fisher-Syndrom (GBS/FS) ist eine akute Entzündung des peripheren Nervensystems und der Nervenwurzeln (Polyradikuloneuritis) mit der Folge einer aufsteigenden Lähmung. Todesfälle sind möglich. Die Ergebnisse der Studie in Deutschland wiesen auf ein erhöhtes Risiko eines GBS/FS innerhalb des Zeitraums von 5 bis 42 Tagen nach der Impfung gegen Influenza A/H1N1 2009 hin. Das PEI schätze im Zeitraum von 5 bis 42 Tagen nach A/H1N1 2009-Impfung etwa sechs zusätzliche Fälle eines GBS/FS auf 1 Million geimpfter Personen.

2014 war in Schweden über erhöhte neurologische und immunologische Störungen nach der  Impfkampagne mit Pandemrix® berichtet worden (Perrson 2014). 2017 habe eine genauere Analyse bisher nicht zugänglicher Daten ergeben, dass in Schweden etwa 150 zusätzliche Diabetes-1-Fälle, insbesondere in den Zielgruppen 10-19 Jahre, aufgetreten seien (Anderson 2017).  Diese Personen hätten ebenfalls ein Anrecht auf Entschädigung.

Pandemrix® : mehr Risiken als Nutzen?

Pandemrix® sollte 2009 einer (fälscherweise erwarteten) „hohen Sterblichkeit“ durch ein neuartiges Influenza-virus (H1N1) vorbeugen. Wie alle sogenannten „Grippe“-Impfstoffe, beruhte die Vermutung der Wirkung gegen einen bestimmten Influenzavirustyp auf Messungen von Antikörperanstiegen nach Impfungen gesunder Testpersonen. Es war nicht bekannt, ob die Impfung tatsächlich die Personen schützen würde, die aufgrund von Vorerkrankungen oder ihrer Konstitution für „Grippe“ besonders gefährdet gewesen waren. Denn bei Immungeschwächten fällt natürlich auch der Impferfolg geringer aus.

Wie viele Personen durch die Impfstoffvermarktung während der milden Influenzasaison 2009 durch Pandemrix® vor dem Tod oder vor Langzeitschäden bewahrt wurden, ist nicht bekannt. Wäre diese Zahl groß gewesen, hätte man in Polen (ohne Impfkampagne) einen Anstieg der „Grippe“-Todesfälle beobachten müssen, was nicht der Fall war.

Obwohl viele 2009 viele Information zu den Risiken und dem begrenztem Nutzen der massenhaft vermarkteten Produkte Pandemrix® und des Grippemeittels Tamiflu® vorlagen, wurde die Öffentlichkeit weder sachgerecht noch transparent und umfassend informiert. (Doshi 2018)

Vergessene erste Schweinegrippe-Impf-Katastrophe

1976 breitete sich in der Militärregion Fort Dix (USA) ein neuartiges Influenzavirus aus. 230 von 19.000 Soldaten erkrankten. Bei 13 Patienten entwickelten u.a. Lungenentzündungen. Ein Soldat verstarb.

Im März 1976 begann eine nationale Kampagne mit der Produktion von 150 Mio. Impfstoffdosen. „Jede Frau, jeder Mann und jedes Kind“ in den USA sollte geimpft werden. Dann stellte sich heraus, sich der neue Erreger außerhalb von Fort Dix nicht nennenswert verbreitet hatte. Von Oktober 1976 bis Januar 1977 waren 40-48 Millionen Personen geimpft worden. Bei den Geimpften wurden 532 Fälle von Guillain-Barré-Syndrom diagnostiziert. 25 dieser Personen verstarben (Langmuir, 1979, s.u.).

Die Regierung setzte eine Kommission ein, um zu prüfen, wie es zu der Katastrophe kommen konnte:

We believe that in the absence of manifest danger, all-out action was a mistake. Beforehand … and after the decision. … the thing that was needed was a day around the table brainstorming Murphy’s Law: ‚If anything can go wrong it will!‘ When decisions are based on very limited scientific data, the Ministry should establish key points at which the program should be re-evaluated. (Neustadt 1978)

Lehren aus dem Pandemrix®-Fiasko

Die Narkolepsie und Diabetes-1-Risiken  wurde eher zufällig durch spontane Meldungen entdeckt und nicht im Rahmen systematischer Nach-Vermarktungs-Studien (Gadroen 2016). Da bei Pandemrix® Impfstoffbestandteil (das Antigen) für das Narkolepsie-Risiko verantwortlich gewesen sein, und nicht der Zusatzstoff (AS03), können offenbar auch nicht-adjuvantierte Influenzaimpfstoffe während der sensiblen Phase der Ausreifung von Hirn- und Immunfunktion Risiken bergen.

Daraus folgt

  • Massenimpfungen mit geringem Nutzen und nicht kalkulierbaren Risiken sollten nicht mehr durchgeführt werden (Lundgren 2016).
  • Wenn wieder neue Impfstoff an großen Bevölkerungsgruppen getestet werden sollten (z.Z. gegen Zika-Viren in den USA, oder weltweit in Kürze gegen Dengue-Fieber) sollten diese Versuche von systematischen Post-Marketingstudien begleitet werden, und eine eindeutige Entschädigungsregulung bei Schadensfällen etabliert sein. (Halabi 2017)
  • Die Bevölkerung muss von den Gesundheitsbehörden vollumfänglich und rückhaltlos transparent aufgeklärt werden. (Doshi 2018)
  • Das Vorbeugeprinzip (Zuerst nicht schaden) sollte bei einer Impfstoffvermarktung besonders beachtet werden, da die Interventionen bei Gesunden erfolgen.
  • Wenn, wie bei der „Grippe Impfung in der Schwangerschaft, einem zweifelhaften Nutzen unkalkulierbare Risiken gegenüberstehen, sollte man die Impfung unterlassen.

Mehr

Vorsorgeprinzip

Impfungen

Pandemie-Management, 2010

Fehler-Lernen

Literatur

  • Ahmed S et al: Antibodies to influenza nucleoprotein cross-react with human hypocretin receptor 2,  Science Translational Medicine 2015, Vol. 7, Issue 294, pp. 294ra105
  • Ahmed S et al (2016-1): Mechanistic insights into influenza vaccine-associated narcolepsy. Hum Vaccin Immunother. 2016 Dec;12(12):3196-3201. Volltext
  • Ahmed S et al (2016-2): The Safety of adjuvanted vaccines revisited. Vaccine induced Narcolepsy. IMAJ March-April 2016
  • Ahmed S et al (2017) Narcolepsy and influenza vaccination-induced autoimmunity. Ann Transl Med. 2017 Jan;5(1):25
  • Anderson P: Hidden authority study data have come to light: besides narcolepsy, the swine influenza vaccine Pandemrix caused type 1 diabetes. J Intern Med 281, 2017. 99-101
  • Bollaerts K et al: Application of Probabilistic Multiple-Bias Analyses to a Cohort- and a Case-Control Study on the Association between Pandemrix™ and Narcolepsy. PLoS One. 2016 Feb 22;11(2):e0149289.  eCollection 2016. Volltext
  • Canelle Q et al: Evaluation of potential immunogenicity differences between Pandemrix™ and Arepanrix™. Hum Vaccin Immunother. 2016 Sep;12(9):2289-98. Volltext
  • Doshi P: Pandemrix vaccine: why was the public not told of early warning signs? BMJ 2018;362:k3948
  • Vaccine. 2016 Sep 22;34(41):4892-7. Epub 2016 Aug 28.
  • FDA: Lessons learned from 1976 Swine Influenza Programm
  • Gadroen K: Patterns of spontaneous reports on narcolepsy following administration of pandemic influenza vaccine; a case series of individual case safety reports in Eudravigilance. Vaccine. 2016 Sep 22;34(41):4892-7
  • Halabi S et al: A Global Vaccine Injury Compensation System JAMA. 2017;317(5):471-472
  • Dye TJ et al.: Epidemiology and Pathophysiology of Childhood Narcolepsy. Paediatr Respir Rev. 2016 Dec 21. pii: S1526-0542(16)30134-8
  • Jackson et al., Effect of Varying Doses of a Monovalent H7N9 Influenza Vaccine With and Without AS03 and MF59 Adjuvants on Immune Response, A Randomized Clinical Trial, JAMA, 2015, 314(3):237-246
  • Langmuir AD: Guillain-Barré syndrome: the swine influenza virus vaccine incident in the United States of America, 1976-77: preliminary communication. J R Soc Med. 1979; 72(9): 660–669
  • Lundgren  B et al: ‘Rhyme or reason?’ Saying no to mass vaccination: subjective re-interpretation in the context of the A(H1N1) influenza pandemic in Sweden 2009–2010 Med Humanit. 2015 Dec; 41(2): 107–112.  Volltext
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  • Perrson I et al: Risks of neurological and immune-related diseases, including narcolepsy, after vaccination with Pandemrix: a population- and registry-based cohort study with over
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  • Romio S: Guillain-Barré Syndrome and Adjuvanted Pandemic Influenza A (H1N1) 2009 Vaccines: A Multinational Self-Controlled Case Series in Europe, PLoS One 2014
  • Sarkanen T et al: Narcolepsy Associated with Pandemrix Vaccine. Current Neurology and Neuroscience Reports. July 2018: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs11910-018-0851-5
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  • Watad A et al: The autoimmune/inflammatory syndrome induced by adjuvants (ASIA) syndrome: descriptive analysis of 300 patients from the international ASIA syndrome registry. Clin Rheumatol. 2018 Feb;37(2):483-493
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  • Verstraeten T et al: Pandemrix™ and narcolepsy: A critical appraisal of the observational studiesHum Vaccin Immunother. 2016 Jan; 12(1): 187–193. Volltext
  • Vogel G: Narcolepsy link becomes to pandemrix flu vaccine becomes clearer, Science 2015 Vol 349(6243):17, Link

Autor: Helmut Jäger